Wie entsteht ein Karpaltunnelsyndrom?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Das Karpaltunnelsyndrom entsteht durch einen erhöhten Druck im Karpaltunnel der Hand. Zuerst werden kleine Venen, später kleine Arterien und feine Endgefäße (Kapillaren) zusammengedrückt. Dadurch wird der Mittelnerv, welcher Daumen, Zeige- und Mittelfinger sowie einen Teil des Ringfingers versorgt, nicht mehr ausreichend durchblutet.

Häufig bildet sich eine Wasseransammlung (Ödem), welche die äußere Schicht des Nervs angreift und schädigt. Indem das Handgelenk beispielsweise während des Schlafs abgeknickt wird, vermindert sich die Durchblutung weiter. Je länger der Druck auf den Nerv andauert und je intensiver er ist, desto schneller wird er geschädigt. Dann entstehen vor allem nachts die typischen Symptome.

 

Mögliche Auslöser eines Karpaltunnelsyndroms

  • Überlastung der Hand und den Sehnenscheiden
  • früherer Knochenbruch im Bereich des Handgelenks
  • hormonelle Veränderungen (beispielsweise in den Wechseljahren oder bei Schilddrüsenerkrankungen)
  • Schwangerschaft
  • Arthrose oder Gicht an den Handgelenken
  • Rheuma-Erkrankungen
  • Nierenersatzverfahren (Dialyse)
  • Fettleibigkeit (Adipositas)
  • Tumoren

Häufig kann keine eindeutige Ursache als Auslöser für das Karpaltunnelsyndrom festgestellt werden. Der Arzt spricht dann vom sogenannten idiopathischen Karpaltunnelsyndrom.

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