Wie diese Lebensmittel ihre Zähne schützen

Zahnerkrankungen haben Einfluss auf den gesamten Körper
Zahnerkrankungen haben Einfluss auf den gesamten Körper © Fotolia

Ein Stoff in Öl und Fisch kann Parodontitis lindern. Das fanden Forscher kürzlich heraus. Es sind nicht die einzigen Lebensmittel, die Ihre Zähne schützen.

Ein Wirkstoff, der in Leinöl oder Lachs enthalten ist, kann vor Zahnfleischerkrankungen schützen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des US-amerikanischen Forsyth Institute. Resolvin E1 heißt die Substanz, die jetzt in einem Tierversuch getestet wurde und dafür bekannt ist, Entzündungsprozessen im Körper entgegen zu wirken. Das Ergebnis: Resolvin E1 kann Parodontitis lindern und beugt damit sogar Herzerkrankungen vor.

Tödliches Risiko aus dem Mund

Frühere Studien konnten bereits belegen, dass ein Zusammenhang zwischen Zahnfleischerkrankungen und Herzproblemen besteht. So haben Patienten mit Parodontitis ein fast doppelt so hohes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. "Unsere Forschung trägt dazu bei, die enge Verbindung zwischen Mundgesundheit und Herzerkrankungen zu unterstreichen", erklärt die Leiterin der Studie, Hatice Hasturk.

Omega-3-Fettsäuren gegen Entzündungen

Eine der wichtigsten Quellen für Resolvin E1 sind die sogeanennten Omega-3-Fettsäuren. Da der Körper Omega-3-Fettsäuren nicht selbst herstellen kann, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Zu den wichtigsten Lieferanten gehören:

  • Leinöl
  • Walnussöl
  • Rapsöl
  • Lachs
  • Sardellen
  • Markele
 

Lakritz gegen Karies

Auch Lakritz kann Entzündungen durch die in ihm enthaltenen Substanzen wie Glycyrrhizin, Glabridin und Licoricidin hemmen. Es beugt damit Karies vor, wie die Carstens Stiftung berichtet. Wer aus diesem Grund Lakritz isst, sollte aber unbedingt darauf achten, zuckerfreies Lakritz aus der Apotheke zu kaufen, sonst ist der positive Effekt schnell wieder hin.

Hamburg, 15. April 2015

Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.