Reizbarkeit und innere Unruhe? Wenn Essen nervös macht

Redaktion PraxisVITA

Nervös oder unruhig? Das kann auch an Ihren Essgewohnheiten liegen. Wie Forscher herausfanden, können bestimmte Lebensmittel Stress verursachen - und damit dem 'Stress-Essen' eine ganz neue Bedeutung geben. Wir zeigen Ihnen Lebensmittel, von denen Sie lieber die Finger lassen sollten, wenn Sie es ruhig angehen möchten. 

 

1. Gummibärchen

Eigentlich sollen sie uns in Stressphasen trösten. Doch Gummibärchen enthalten den Farbstoff Tartracin (E 102). Die Lebensmittelfarbe bringt den Gehirnstoffwechsel aus dem Gleichgewicht und macht uns reizbar, nervös und löst eine innere Unruhe aus.

 

2. Süßstoff

Weit oben auf der Liste der Stress und Nervosität auslösenden Stoffe: der Süßstoff Aspartam. Er ähnelt unseren Stresshormonen und kann Kopfschmerzen und Unruhe auslösen. Die gleiche Stresshormon-Flutwelle rauscht bei Autofahrern nach 60 Minuten im Stau durch die Adern.

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3. Schwarztee

Rückenfeind Unter Ärzten gilt die Oxalsäure im schwarzen Tee als kritische Substanz, weil sie den Mineralgehalt der Knochen herabsetzt. Gefahr: Bei erhöhtem Teekonsum steht der Rücken unter Stress. Das Schmerzrisiko steigt so drastisch wie nach achtstündigem Sitzen im Büro.

 

4. Milchprodukte

Bei rund 15 Prozent der Deutschen liegt eine Milchzucker-Unverträglichkeit vor. Der Körper reagiert rebellisch auf Milchprodukte, Knäckebrot, Schokolade und Wurst. Das Stressniveau ist vergleichbar mit einer Prüfungssituation und führt u. a. zu Bauchschmerzen, Übelkeit, Nervosität.

Achten Sie beim gemütlichen Frühstück auf laktose- und glutenhaltige Produkte
Achten Sie beim Frühstück auf laktose- und glutenhaltige Produkte - für Ihre Nerven.  © Nikada/iStock
 

5. Tütensuppe

Schon ein Teller Tütensuppe kann die gleichen Unruhe-Symptome (Schweißausbruch, Atemnot) hervorrufen wie zwei Stunden Fitness-Training. Hintergrund: In Fertiglebensmitteln steckt Natriumglutamat (E 621) und das kann den Stresshormon-Spiegel bedrohlich ansteigen lassen und uns nervös machen.

 

6. Histamine

Im Visier der Stressforscher: Histamine. Die Gewebshormone erweitern die Blutgefäße und können bei empfindlichen Personen die gleichen Attacken hervorrufen wie ein Temperaturwechsel. Kopfschmerz und Schwindel sind die Folge. Histamine stecken z. B. in Salami und Sauerkraut.

 

7. Weißbrot

Nach der Zufuhr von „schlechten“ Kohlenhydraten (z. B. in Weißbrot) fühlen wir uns müde, versuchen aber auf Top-Niveau weiterzuarbeiten. Auf Dauer ist der Spagat nicht zu schaffen, die Nervosität nimmt zu. Proteine (z. B. in Milchspeisen) stoppen den Unruhe-Effekt der Kohlenhydrate.

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8. Wein

Ebenfalls im Visier der Stressforscher: vasoaktive Amine. Sie erweitern die Blutgefäße, können bei empfindlichen Menschen starke Nervosität und sogar Migräne auslösen. Die Amine stecken unter anderem in saurer Sahne und in Riesling, Chianti und Sherry.

 

9. Gurke

Hektik-Flecken, Herzrasen: Symptome bei mitfiebernden Fußball-Fans – oder unter Umständen von jemandem, der saure Gurken gegessen hat. Denn in denen findet sich der Stressauslöser Benzoesäure (E 210). Besonders empfindlich reagieren Asthmatiker auf den Konservierungsstoff.

 

10. Gluten-Unverträglichkeit

Erschöpft ohne Grund? Forscher haben entdeckt: Dahinter verbirgt sich oft eine Gluten-Unverträglichkeit. Das Klebereiweiß Gluten schädigt dann den Darm. Vitalstoffe werden nicht optimal verwertet, die Folge ist Erschöpfung. Gluten steckt in Weizen, in Nudeln, Soßen und Pudding.

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11. Pfanddosen

Studien zeigen, dass selbst beschichtete Dosen bis zu 0,3 mg Aluminium an einen Liter Süßgetränk abgeben können. Die darin enthaltene Zitronensäure (E 330) transportiert das giftige Aluminium direkt in das Gehirn. Mögliche Folgen: Konzentrationsstörungen und sogar Alzheimer.

 

12. Fruchtjoghurt

Tagsüber supergesunde Nervennahrung, abends ein hoher Stressfaktor: Fruchtjoghurt. Der Körper kann den Säureüberschuss im Stoffwechsel nachts nicht abbauen. Direkte Folge: schlechter Schlaf, nächtliche Stress-Attacken, innere Unruhe in den Morgenstunden.

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13. Fischstäbchen

Fischstäbchen, Schmelzkäse und Cola enthalten jede Menge bedenkliche Zusatzstoffe (Phosphate), und die können den Stresspegel hochtreiben. Mögliche Folge: Innere Unruhe, Nervosität und Ängstlichkeit. Langfristige Gefahr: der Dauerstress lässt die Nervenzellen absterben.

 

14. Kaugummi

Studien zeigen: Intensives Kaugummi-Kauen kann starke Kopfschmerzen bis hin zur totalen Erschöpfung auslösen. Grund: Viele Produkte enthalten Zellschützer. Die haben einen negativen Einfluss auf den Botenstoffwechsel im Gehirn. Folge: Wir sind megagestresst und nervös.

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