Wenn der Mond für Schmerzen sorgt

Amerikanische Studien ergaben, dass viele Frauen ihre Periode genau zur Zeit des Vollmonds bekommen.

Dass die bemerkenswerte Übereinstimmung zwischen dem 29,5 Tage dauernden Mondzyklus mit der weiblichen Regelblutung kein Zufall ist, ist schon längst wissenschaftlich bewiesen. Naturwissenschaftler erklären dieses Phänomen so: Die Anziehungskraft des Mondes wirkt sich auf den Flüssigkeits-Haushalt der Frau aus. Aber auch die Organe bleiben nicht verschont: Es kommt zu Schmerzen. Wer ohnehin "mondfühlig” ist, also bei Vollmond unruhig und gereizt ist, leidet dann besonders schlimm unter der Menstruation.

Übrigens leiden auch viele Männer in der Vollmondphase unter Schlaflosigkeit, schlechter Laune und mangelnder Konzentrationsfähigkeit. Nur haben sie eben nicht noch zusätzlich unter den Blutungen zu leiden.

Die Schmerzen des "prämenstruellen Syndroms” (PMS) kommen durch das ständige Sich-Zusammenziehen der Gebärmutter, wodurch das Ei abgestoßen wird, das sich in der Schleimhaut eingenistet hat.

Eine aktuelle US-Studie hat ergeben: Frauen, deren Regel nicht bei Voll-, sondern bei Neumond einsetzt, leiden viel seltener unter dem PMS. Wer seine Regel also um knapp zwei Wochen verschiebt, hat weniger Probleme. Oft geschieht das von allein, wenn jemand von der Stadt aufs Land zieht oder umgekehrt. Die Zirbeldrüse im Gehirn, die für das Empfangen von Lichtreizen zuständig ist, stellt sich auf die neuen Gegebenheiten ein. Wer trotzdem noch unter dem PMS leidet, kann sich auch mit einer Tablette aus der Apotheke helfen.

 

Die Zeit verschieben

Schlafen Sie mindestens drei Monate lang einen Tag vor Vollmond, bei Vollmond und in der Nacht danach in einem erleuchteten Zimmer. Eine 15-Watt-Birne genügt schon. Nach durchschnittlich drei Monaten hat sich der Organismus auf die lichtbedingte Zyklusänderung eingestellt. Durch das Licht erfolgt nämlich an Vollmond der Eisprung, folglich bei Neumond die Menstruation.

Quelle: Laura, 46/2001

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