Wenn das Gehirn „austrocknet“: Wassermangel kann zu Delirium führen

Wassermangel kann zu Delirium führen
Durch ein vermindertes Durstgefühl trinken ältere Menschen häufig zu wenig. Ein Wassermangel kann bis zu einem Delirium führen © Fotolia

Ältere Menschen verspüren meist weniger Durst. Das bedeutet aber nicht, dass sie weniger Flüssigkeit brauchen. Wassermangel kann zum Delirium führen – erfahren Sie hier die besten Tipps, um das zu vermeiden.

Viele Senioren trinken zu wenig, weil sie keinen Durst verspüren. Das kann gefährliche Folgen haben: Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sinken, Müdigkeit, Schwindel und Konzentrationsschwächen nehmen zu. Im schlimmsten Fall kann es zu Delirium und zur Bewusstlosigkeit führen. Der Grund: Durch den Wassermangel verdickt sich das Blut und kann nicht mehr so schnell fließen. Das Gehirn wird so nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

 

Darum haben Ältere weniger Durst

Doch warum lässt das Durstgefühl nach? Das Verlangen zu trinken wird von Messfühlern im Gehirn gesteuert. Im Alter arbeiten diese Rezeptoren nicht mehr so sensibel. Sie schlagen bei Flüssigkeitsverlust nicht sofort Alarm. Deshalb empfinden Senioren meistens erst bei größerem Flüssigkeitsverlust Durst.

 

Folgen wie einem Delirium vorbeugen: So trinken Sie genug

Mindestens 1,5 Liter, zum Beispiel Mineralwasser, Saftschorle oder Früchtetee, sollten Sie täglich trinken. Ein paar Tricks helfen dabei, genug zu trinken: Stellen Sie sich morgens Ihre tägliche Flüssigkeitsration gut sichtbar bereit. Trinken Sie grundsätzlich beim Essen, beim Fernsehen oder bei der Hausarbeit. Und schenken Sie sofort nach, wenn das Glas leer ist.

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