Weniger Harndrang, besser durchschlafen

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Ärgerlich, wenn sich nachts häufig die Blase meldet. Dagegen helfen einfache Übungen und pflanzliche Arzneien – für mehr Lebensqualität und eine erholsame Nachtruhe © Getty images

Problemzone Nr. 1 ist bei Männern die Prostata. Ab 30 kann die Vorsteherdrüse langsam zu wachsen beginnen. Doch eine Operation lässt sich oft vermeiden. Denn Hilfe kommt aus der Natur.

 

Wenn Harndrang zur Belastung wird

Frauen haben ein Problem: Männer, die ein besonderes Problem haben. Eines, das nicht nur beiden den Schlaf raubt und ihr Liebesleben lahmlegt. Sondern auch eines, das für Sprachlosigkeit und Unsicherheit sorgt: übermäßiger Harndrang. So harmlos dieses Problem zunächst erscheinen mag: Es erledigt sich nicht von allein. Dafür wird es mit der Zeit von einem kleinen Störfaktor zu einer Belastung, welche die Lebensqualität beider Partner einschränkt. Schlimmer noch: Wer auf Zeit spielt statt frühzeitig zu handeln, riskiert dadurch nicht nur sehr schmerzhafte, sondern im Zweifelsfall auch lebensgefährliche Komplikationen. 

In den meisten Fällen verbirgt sich hinter dem zunehmenden Harndrang ein Benignes Prostatasyndrom (BPS), eine gutartige Vergrößerung der Prostata (auch Vorsteherdrüse genannt). Wächst diese, kann sie zunehmend die Harnröhre einengen und auf die Blase drücken. Im Anfangsstadium macht sich das durch häufigeren, auch nächtlichen Harndrang und einen verzögert einsetzenden Harnstrahl mit Nachtröpfeln bemerkbar. Etwa jeder dritte Mann über 50 Jahren hat derartige Beschwerden. Für den Betroffenen bedeuten sie nicht nur, immer wieder plötzlich die Toilette aufsuchen zu müssen. Auch der Schlaf leidet erheblich, weil die Blase sich nachts immer wieder meldet. Nicht selten wirkt sich der dadurch entstehende Schlafmangel auch auf das Liebesleben aus. Wer permanent übermüdet und unausgeruht ist, verspürt weniger Lust. 

 

Übermäßiger Harndrang schränkt die Lebensqualität ein

Mann mit Prostata-Problemen: Häufiger Harndrang stört Schlaf und Erholung
Die Behandlungsoptionen bei häufigem Harndrang sind abhängig von den Ursachen. Operationen, Antibiotika und pflanzliche Arzneimittel können helfen, die Beschwerden zu lindern und nachts besser durchzuschlafen© Getty images

Doch obwohl schon die ersten Symptome durchaus Auswirkungen auf die Lebensqualität der Männer haben, sprechen die wenigsten von ihnen darüber. Weder mit dem Arzt, noch mit der Partnerin. Dabei merkt gerade sie in der Regel schon sehr früh, dass etwas nicht stimmt und will helfen. Spricht sie das Problem an, stößt sie jedoch meist auf Unmut, Schweigen oder Verharmlosung. Ein Verhalten, das die Beziehung auf die Dauer belasten kann und die gesundheitliche Lage nur verschlimmert. Denn werden die Symptome ignoriert und bleibt das BPS unbehandelt, vergrößert sich die Vorsteherdrüse weiter. Mit der Zeit kommen meist schmerzhafte Entzündungen, unfreiwilliger Harnverlust und Einschränkungen der Potenz hinzu. Im schlimmsten Fall drohen sogar lebensgefährliche Folgen wie Nierenversagen. Ist die Prostata bereits so stark vergrößert, dass Medikamente nicht mehr ausreichend helfen, bleibt als letzte Maßnahme oft nur noch die operative Ausschälung der Prostata durch die Harnröhre. Auch wenn die OP als relativ sicher gilt: Störungen der Sexualfunktion oder Inkontinenz können im Nachgang möglich sein und das Leben dauerhaft erheblich beeinträchtigen.

 

Schnelle Linderung dank Power-Duo

Brennnessel und Sägepalme
Die Kombination aus Brennnessel und Sägepalme lindert die Beschwerden einer gutartigen Prostatavergrößerung© privat

Dabei muss es gar nicht erst so weit kommen. Denn reagiert Mann bereits bei den ersten Symptomen, stehen die Chancen gut, den Prozess zu stoppen und die Beschwerden zu verringern. Als besonders wirksam und gut verträglich hat sich dabei die Extraktkombination aus Sägepalme und Brennnessel (enthalten in Prostagutt forte, rezeptfrei in der Apotheke) erwiesen, wie klinische Studien zeigen. Dabei ergänzen sich die unterschiedlichen Wirkmechanismen der beiden Pflanzen sehr gut: Der Extrakt der Sägepalme (Sabal) hemmt bestimmte, für das Wachstum der Vorsteherdrüse verantwortliche Hormone und entspannt die Muskulatur der Prostata. Der zweite Bestandteil, der Brennnessel-Extrakt (Urtica), wirkt zusätzlich hormonregulierend und entzündungshemmend, das gereizte Prostatagewebe beruhigt sich.

 

Studien zeigen gute Wirksamkeit

In Untersuchungen konnte sogar belegt werden, dass dieses Pflanzenduo gerade im Anfangsstadium die Beschwerden eines BPS im gleichen Maße reduziert wie chemische-synthetische Produkte, dabei aber viel besser vertragen wird. Prostata Präparate mit chemischen Wirkstoffen können mitunter starke Nebenwirkungen wie Schwindel, Atemnot, oder Impotenz verursachen. Und noch einen Vorteil hat die Wirkstoffkombination aus Sabal und Urtica im Vergleich zu den verschreibungspflichtigen Präparaten: Wenn Mann sich doch mehr Zeit lässt als angebracht wäre, kann sogar Frau in die Apotheke gehen und sie ihm besorgen. Schließlich bewirken Taten manchmal mehr als Worte – gerade beim Mann.

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