Weniger einkaufen gehen: Mit diesen 7 Tipps gelingt's

Mona Eichler Health-Redakteurin

Weniger ist mehr in Zeiten der Coronakrise: Die folgenden 7 Tipps helfen dabei, Einkäufe schnell, gezielt und nahezu stressfrei zu erledigen.

Frau mit Mundschutz im Supermarkt
Viel Zeit im Supermarkt verbringen? Das will aktuell niemand Foto:  iStock / Space_Cat
Inhalt
  1. Einkaufszettel schreiben – im Tagebuch-Stil
  2. Einbahnstraße Supermarkt
  3. Online vorab über Angebote und Sortiment informieren
  4. Essenspläne und Meal Prepping 
  5. Das perfekte Timing für den Supermarkt
  6. Lebensmittel richtig lagern
  7. Kreative Resteverwertung? Neue Gerichte entdecken!

Weniger einkaufen zu gehen und möglichst wenig Zeit im Supermarkt zu verbringen, sind die perfekten Lösungen in Corona-Zeiten. Denn die derzeitige Krise macht den täglichen Einkauf doppelt schwierig: Zum einen kosten die meist langen Schlangen vor dem Supermarkt viel Zeit und Nerven und zum anderen bleibt die diffuse Angst, sich im Laden mit dem Coronavirus anzustecken. Mit diesen 7 Tipps gelingt es, die wöchentliche Zeit im Supermarkt zu verringern

Frau mit Mundschutz steht im Supermarkt
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Einkaufszettel schreiben – im Tagebuch-Stil

Weniger einkaufen gehen – das ist nicht erst seit der Coronakrise ein erklärtes Ziel der Deutschen. Die Jahresstudie "Nielsen Consumers 2018" ergab schon vor zwei Jahren, dass Kunden möglichst wenig Zeit im Supermarkt verplempern wollen. Unter den Befragten gaben 55 Prozent an, ihren Einkauf mithilfe eines Einkaufszettels genau zu planen.

Aber wer sich kurz vor Abfahrt zum Supermarkt hinsetzt und zu überlegen beginnt, was im Haushalt fehlt, vergisst meist einiges. Führen Sie Ihren Einkaufszettel deswegen wie ein Tagebuch: Wann immer Ihnen einfällt, was Sie brauchen, schreiben Sie es sofort auf.  Sie brauchen dazu keine Apps. Nutzen Sie einfach die Notiz-Funktion in Ihrem Smartphone oder ganz klassisch ein kleines Notizbuch. 

 

Einbahnstraße Supermarkt

Stellen Sie sich beim Schreiben Ihres Einkaufszettels vor, der Supermarkt wäre eine Einbahnstraße: Vorne das Obst, dann Gekühltes, weiter zum Fleisch, hin zu den Getränken. Eine sortierte Einkaufsliste verhindert, dass Sie im Supermarkt hin und her laufen müssen – das spart Zeit.

 

Online vorab über Angebote und Sortiment informieren

Ein weiteres Ergebnis der "Nielsen Consumers 2018": 65 Prozent der Befragten hatten wechselnde Sonderangebote im Blick – und zwar vor dem Einkaufen gehen. Dazu muss niemand mehr in den Broschüren der Märkte blättern: Sich online über Angebote und das allgemeine Sortiment zu informieren, spart später Zeit im Supermarkt. 

 

Essenspläne und Meal Prepping 

Früher noch spießig, in Zeiten der Coronakrise ein echtes Plus: Essenspläne erstellen. Nehmen Sie sich beispielsweise am Ende der Woche die Zeit und planen, was in der kommenden Woche auf den Tisch kommen soll. So können Sie nicht nur alle notwendigen Zutaten sammeln, sondern auch die richtigen Mengen abschätzen. Hamstern ist schließlich keine Lösung.

Was das häufige Einkaufen außerdem unnötig macht: Meal Prepping, also Gerichte vorkochen.

Frau trägt Einweghandschuhe beim Einkaufen.
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Das perfekte Timing für den Supermarkt

Wir wissen es alle: Es gibt gute und schlechte Zeitpunkte für den Besuch im Supermarkt. Der Samstag war schon vor der Coronakrise nicht der beste Tag für den Großeinkauf und ist es weiterhin nicht. 

Versuchen Sie, Stoßzeiten zu vermeiden und antizyklisch einzukaufen, sofern das möglich ist. Viele Supermärkte sind beispielsweise an einem gewöhnlichen Wochentag zwischen 9 Uhr und 11 Uhr und 14 Uhr bis 16 Uhr vergleichsweise leer. 

 

Lebensmittel richtig lagern

Wer weniger einkaufen gehen möchte, sollte darauf achten, seine Lebensmittel richtig zu lagern – einfach, damit sie nicht früher verderben. Das bekannteste Beispiel ist die prall gefüllte Obstschale: Die Äpfel darin geben das Gas Ethylen ab und sorgen so dafür, dass die anderen Früchte schneller (über-)reifen.

Mann mit vollem Einkaufswagen im Supermarkt
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Kreative Resteverwertung? Neue Gerichte entdecken!

Lebensmittel wegzuschmeißen, war schon vor Corona schlecht. Aber natürlich kommt es vor, dass wir Reste haben, mit denen wir nichts anzufangen wissen. Was macht man beispielsweise mit der angebrochenen Dose Kokosmilch vom Thai-Gericht am Abend zuvor? Ganz simpel: Ab in die Eiswürfelform und in die Gefriertruhe! Die Kokoswürfel schmecken super lecker im Eiskaffee oder gecrusht im Fruchtsmoothie. 

Werden Sie kreativ in Sachen Resteverwertung, so kommen Sie auch auf neue Gerichte. Trockenpflaumen schmecken beispielsweise lecker mit gebratenem Jasminreis, das Grün von Bio-Karotten kann zu einem leckeren Pesto gehexelt werden. Lebensmittel restlos zu verwerten, ist die effektivste Methode, um weniger einkaufen zu gehen.

Quelle:
Nielsen-Studie: Deutsche gehen seltener einkaufen, dafür aber effizienter, in: Nielsen 

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