Welche Tipps helfen bei der Schnarchen-Vorbeugung?

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Es gibt einige Faktoren, die Schnarchen begünstigen können. Durch eine bewusste Lebensführung lassen sich einige von ihnen positiv beeinflussen. Dennoch ist eine hundertprozentige Schnarchen-Vorbeugung nicht möglich.

 

Schnarchen-Vorbeugung: Was hilft wirklich?

Folgende Tipps können eventuell helfen, das Risiko für Schnarchen zu senken oder ein bestehendes Schnarchen zu mindern und unterstützen die Schnarchen-Vorbeugung.

  • Übergewicht: Übergewichtige Menschen schnarchen häufiger als Normalgewichtige. Deshalb raten Mediziner Personen, die schnarchen und einige Kilos zu viel auf die Waage bringen, ihr Gewicht zu reduzieren. Dies lässt sich am besten durch einer Kombination aus einer bewussten Ernährung und regelmäßigem Sporttreiben (z. B. dreimal pro Woche mindestens 30 Minuten leichter Ausdauersport wie Jogging oder Walking) erreichen.
  • Alkohol/Schlafmittel: Da Alkohol (vor allem kurz vor dem Schlafengehen) Schnarchen begünstigen kann, ist es ratsam, den Alkoholkonsum zu reduzieren beziehungsweise vor allem auf spätabendlichen Alkoholkonsum zu verzichten, um die Schnarchen-Vorbeugung zu unterstützen. Ebenso gelten Schlafmittel als schnarchfördernd; sie sollten wenn möglich ebenfalls weggelassen werden.
  • Nikotin: Nikotin wird ebenfalls mit Schnarchen in Verbindung gebracht; deshalb sollte – auch um anderen Erkrankungen vorzubeugen – auch auf das Rauchen verzichtet werden. Geeignete Hilfestellungen zum Nikotinverzicht können beispielsweise der Hausarzt oder die Krankenkasse geben.
  • Schlafverhalten: Wissenschaftler vermuten, dass sich ein stabiler Schlaf-Wach-Rhythmus positiv auf das Schnarchen auswirkt. Deshalb ist es empfehlenswert, zur Schnarchen-Vorbeugung auf geregelte Schlafenszeiten zu achten.
Schnarchen
Zur Schnarchen-Vorbeugung sollte Übergewicht reduziert werden© iStock
 

Schlafapnoe als Auslöser

Schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS) beziehungsweise einem Obstruktiven Apnoe-Syndrom (OSAS, Schlafapnoe) lassen beziehungsweise lässt sich nicht vorbeugen.

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