Welche Hexenschuss-Ursachen gibt es?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei einem Hexenschuss (Lumbago) sind Verschleißerscheinungen und funktionelle Störungen der Wirbelsäule die Ursachen. Funktionelle Störungen sind zum Beispiel Blockaden der Wirbelgelenke. Auch eine untrainierte oder verkrampfte Rückenmuskulatur kann zu einer Lumbago führen.

Meist tritt ein Hexenschuss nach unbedachten Bewegungen auf, zum Beispiel beim nicht rückengerechten Bücken und Heben. Dabei wird die Wirbelsäule rund und auf die Wirbel und die umliegenden Strukturen wie Bandscheiben, Muskeln und Bänder wirken große Kräfte ein. Dann können sich zum Beispiel die Wirbelgelenke gegeneinander verschieben und blockieren. Auch Nässe und Kälte sind mögliche Hexenschuss-Ursachen. Sie bewirken, dass sich die Muskulatur verkrampft, die die Wirbelsäule stützt, was zu Rückenschmerzen führt. Dadurch kann es neben einem Hexenschuss auch zu lang anhaltenden (chronischen) Beschwerden kommen.

Die Lumbago tritt auch bei Veränderungen der Wirbelsäule – vor allem bei Verschleißerscheinungen – und bei Bandscheibenschäden auf. Ein Bandscheibenvorfall (Prolaps) ist jedoch weitaus seltener die Hexenschuss-Ursache als allgemein angenommen. Eine Bandscheibenvorwölbung (Protrusion) kommt dagegen häufiger vor. Weitere, seltene Hexenschuss-Ursachen sind Tumoren in der Wirbelsäule (Rückenmark-Tumoren) und Tumoren im Bauchraum, welche auf die Wirbelsäule drücken.

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