Welche Asthma-Symptome treten auf?

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Die Asthma-Symptome können entweder zeitweise (intermittierend), beispielsweise nur saisonal bei verstärktem Pollenflug oder aber dauerhaft (persistierend) auftreten.

 

Asthma-Symptome treten oft phasenweise auf

Es gibt aber auch Phasen, in denen Betroffene beschwerdefrei sind. Bestimmte Stoffe oder Situationen (Überbelastung) können die Asthma-Symptome auslösen oder verstärken – dies ist bei jedem Betroffenen individuell verschieden, genau wie der Schweregrad der Symptome. Typische Asthma-Symptome sind:

  • anfallsartige Atemnot, vor allem nachts oder in den frühen Morgenstunden
  • erschwertes Atmen, besonders das Ausatmen ist erschwert
  • Engegefühl in der Brust
  • Husten mit und ohne Auswurf
  • pfeifende Atemgeräusche (Giemen)
Asthma-Smptome
Eines der häufigsten Asthma-Symptome ist ein Asthmaanfall, bei dem das Atmen schwerfällt. In diesem Fall hilft ein Inhalator© Alamy

Ein Asthmaanfall kann für Betroffene gefährlich sein. Dieser zeigt sich durch Asthma-Symptome wie Husten, pfeifender Atmung und Kurzatmigkeit. Besonders das Ausatmen fällt dann schwer. Daraus entsteht eine Luftnot, oftmals mit einem Engegefühl in der Brust. Betroffene befällt dabei oft ein Angstgefühl bis hin zu einer Panik, welche die Luftnot noch verstärkt und zu akutem Sauerstoffmangel führen kann. Ein Asthmaanfall kann nur wenige Minuten andauern oder über mehrere Tage zum Höhepunkt gelangen. Nicht nur die Dauer, auch die Schwere bei einem Asthmaanfall ist unterschiedlich: Es gibt leichte, mittelschwere und schwere Anfälle, die sich zu einem lebensbedrohlichen Notfall entwickeln können. Schwere Anfälle, die länger als 24 Stunden andauern, werden als Status asthmaticus bezeichnet.

 

Der Notfallplan bei Asthmaanfällen

Bei einem Asthmaanfall sollten Sie sich in Absprache mit Ihrem Arzt an diesen Notfallplan halten:

1. Ruhe bewahren und die „Lippenbremse“ anwenden: Einatmen, dann so langsam wie möglich unter dem Druck der locker geschlossenen Lippen ausatmen. Die Wangen blähen sich dabei leicht auf. So wird der Atemstrom abgebremst und die Bronchien bleiben länger geöffnet. Zudem in den „Kutschersitz“ wechseln: Beine leicht auseinander, Unterarme locker auf die Oberschenkel stützen, Kopf etwas vorbeugen. Nutzen Sie dann Ihr Notfallspray, um die Asthma-Symptome zu lindern.

2. Wenn nach fünf Minuten keine Besserung eintritt, Maßnahmen wiederholen.

3. Dauern die Beschwerden noch weitere fünf Minuten unvermindert an, sollten Sie den Notarzt rufen.

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