Wechseljahresbeschwerden – die Diagnose stellt oft der Frauenarzt

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Woran kann ich Wechseljahre erkennen? Diese Frage stellen sich viele Frauen, bevor sie ihren Gynäkologen aufsuchen, der die Diagnose sicher stellen kann. Vorab: Die Wechseljahre sind kein abrupter Einschnitt.

Der Körper verändert sich schrittweise. So bleibt die Regelblutung nicht plötzlich aus, sondern lässt über die Monate gesehen nach. In den meisten Fällen lässt sich nach einem Jahr ohne Blutungen davon ausgehen, dass keine weiteren mehr folgen. Dann ist die Menopause erreicht, die Zeit ohne Blutungen. Eine Schwangerschaft ist nun nicht mehr möglich.

 

Wechseljahre: Diagnose stellt Frauenarzt

Eine Diagnose der Wechseljahre stellt der Frauenarzt, indem er sich zunächst genau nach der Menstruation seiner Patientin erkundigt. Er möchte wissen, wann und wie stark die letzten Blutungen auftraten. Besonders wichtig für die Diagnose sind Informationen darüber, wie regelmäßig die Menstruationsblutungen sind und ob sie sich verändert haben. Im Gespräch fragt der Arzt außerdem nach möglichen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen und Schlafstörungen. Anschließend folgt die Untersuchung der weiblichen Geschlechtsorgane (gynäkologische Untersuchung).

 

Wechseljahre: Diagnose anhand des Hormonspiegels

Die Wechseljahre einer Frau sind ein natürlicher Prozess. Wann sie einsetzen, ist individuell verschieden
Die Wechseljahre einer Frau sind ein natürlicher Prozess. Wann sie einsetzen, ist individuell verschieden© Fotolia

Zur Diagnose der Wechseljahre kann der Arzt auch den Hormonspiegel ermitteln. Dabei erkennt er, in welchen Konzentrationen die einzelnen Geschlechtshormone im Blut vorkommen. Dazu nimmt er Blut ab und lässt es im Labor untersuchen. Mit den Wechseljahren sinkt unter anderem die Konzentration von Estradiol (ein Östrogen) und anderen Hormonen, dagegen steigen das sogenannte LH und FSH an. Durch den Hormonstatus lässt sich zwar teilweise auf die Wechseljahre schließen – eine sichere Diagnose ist dies aber nicht. So schwanken die Hormonwerte zum einen, zum anderen variieren die Werte von Frau zu Frau.

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