Die häufigsten Wechseljahressymptome

Verena Elson Medizinredakteurin

Während der Wechseljahre macht der Körper tiefgreifende Veränderungen durch. Für viele Frauen läuft dieser Prozess komplett ohne Symptome ab – andere haben so massive Beschwerden, dass ihre Lebensqualität stark beeinträchtigt wird.

Die Symptome, die bei vielen Frauen in den Wechseljahren auftreten, haben ihre Ursache in hormonellen Veränderungen: Im Zuge des Übergangs vom gebärfähigen Alter in die Menopause werden wichtige Teile der Hormonproduktion umgestellt. So drosseln die Eierstöcke beispielsweise die Produktion von Östrogen. Das kann typische Wechseljahressymptome wie Hitzewallungen zur Folge haben.

 

Wechseljahresbeschwerden: Was hilft?

In der Regel lassen die Symptome der Wechseljahre nach, wenn sich der Organismus an die neue „Hormonmischung“ gewöhnt hat. Sind die Beschwerden jedoch sehr belastend, können betroffene Frauen mit ihrem Arzt über eine Behandlung sprechen.

In einigen Fällen kann eine Hormontherapie gegen Wechseljahresbeschwerden sinnvoll sein. Dabei nimmt die Frau über einen kurzen Zeitraum geringe Mengen Geschlechtshormone (Gestagene, Östrogene) ein. Doch eine solche Therapie kann auch mit Nebenwirkungen verbunden sein – die Hormontherapie ist darum immer sorgfältig abzuwägen.

Quellen: 
Faktenblatt zu GEDA 2012: Ergebnisse der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell 2012“.

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