Was weiß meine Schlafposition über mich?

Ein Mann schläft
Laut "Schlaf-Horoskop" eines britischen Wissenschaftlers deutet die Schlafposition dieses Mannes auf eine hilfsbereite Persönlichkeit hin © Fotolia

Seiten-, Rücken- oder Bauchlage – Ihre Lieblings-Schlafposition verrät viel über Ihre Persönlichkeit. Doch sie kann auch zu gesundheitlichen Beschwerden führen – Praxisvita klärt auf.

Rollen Sie sich auf die Seite und ziehen die Knie an oder bevorzugen Sie die Rückenlage? Meist ist es immer dieselbe Schlafposition, in der wir es uns am Ende des Tages bequem machen. Doch hinter unseren individuellen Schlaf-Vorlieben steckt nicht nur der Wunsch nach Bequemlichkeit, sagen Schlafexperten.

In einer Umfrage erforschte der britische Sprachenexperte Robert Phipps den Zusammenhang zwischen Charakterzügen und Schlafpositionen und erstellte ein „Schlaf-Horoskop“. Chris Idzikowski, ein britischer Schlafforscher, kam in seinen Untersuchungen zu ähnlichen Ergebnissen. In Fachkreisen sind die Erkenntnisse der beiden Forscher umstritten – dennoch kann ein Blick in das „Schlaf-Horoskop“ interessant sein.

Unumstritten sind dagegen die gesundheitlichen Aspekte der einzelnen Schlafpositionen – einige körperliche Beschwerden resultieren aus der Art, wie wir im Bett liegen, und können durch eine Umgewöhnung leicht beseitigt werden.

 

Seitenlage

Das sagt das Schlaf-Horoskop: Laut Phipps und Idzikowski neigen besonders Menschen, die sich häufig Sorgen machen, zur Seitenlage. Außerdem schliefen so häufig Menschen, die nach außen tough wirkten, aber in Wirklichkeit sehr sensibel seien.

Diese Beschwerden können entstehen: Auf der rechten Seite zu schlafen kann Sodbrennen verschlimmern. Der Grund: Der Magen befindet sich in dieser Schlafposition über der Speiseröhre – das begünstigt den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre.

 

Rückenlage

Das sagt das Schlaf-Horoskop: Eine Rückenlage, bei der die Arme gerade neben dem Körper liegen, wird mit einer unflexiblen und unnachgiebigen Persönlichkeit assoziiert. Doch nach oben gestreckte Arme deuten auf einen hilfsbereiten Charakter hin.

Diese Beschwerden können entstehen: Die Rückenlage ist ideal für alle, die zu Rücken- oder Nackenschmerzen neigen – doch sie erhöht das Schnarch-Risiko. Der Grund: Der hintere Teil der Zunge rutscht in der Rückenlage nach hinten und engt so die Atemwege ein. Eine weitere Gefahr in Rückenlage: Sodbrennen. Um zu verhindern, dass Magensäure in die Speiseröhre fließt, hilft es, den Oberkörper mit einem Kissen höher zu lagern.

 

Bauchlage

Das sagt das Schlaf-HoroskopWer auf dem Bauch schläft und dabei seine Arme neben dem Körper ausstreckt, hat laut Phipps häufig ein Gefühl mangelnder Kontrolle über die Ereignisse in seinem Leben und sorgt sich schon beim Aufwachen über unerfüllte To-Do-Listen.

Diese Beschwerden können entstehen: In der Bauchlage wird der Kopf zu einer Seite gedreht – dabei lastet ein großer Druck auf dem Nacken. Die Folge können Verspannungen und chronische Schmerzen sein.

Hamburg, 8. Juni 2015

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