Was tun gegen Wadenkrämpfe?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Einen plötzlichen, spontan auftretenden Wadenkrampf können Sie selbst behandeln. Die Behandlung besteht darin, den verkrampften Muskel zu massieren und zu dehnen.

Es gilt, den betroffenen Muskel gegen die Richtung zu dehnen, in die er sich zusammenzieht. Setzen Sie sich hin, strecken Sie das betroffene Bein aus und ziehen Sie die Zehen zu sich. Ist eine andere Person in der Nähe, kann sie helfen: Strecken Sie im Sitzen das Bein aus, Ihr Helfer hält es mit einer Hand an der Ferse hoch und drückt die Fußsohle mit der anderen Hand in Ihre Richtung. Tritt der Wadenkrampf im Liegen, zum Beispiel nachts auf, hilft es, aufzustehen und umherzulaufen, um so die Muskulatur zu lockern.

Hilfe bei einem Wadenkrampf
Das beste, was Sie gegen Wadenkrämpfe tun können, ist, das betroffene Bein zu dehnen© Fotolia
 

Das können Sie außerdem gegen Wadenkrämpfe tun

Bei Wadenkrämpfen ist es ebenfalls hilfreich, den betroffenen Muskel abwechselnd kalt und warm abzuduschen. Das fördert die Durchblutung und lockert den Krampf. Ergänzend können Sie bei Wadenkrämpfen durchblutungsfördernde Salben anwenden. Ist ein Mangel an Magnesium die Ursache der Wadenkrämpfe, helfen Magnesiumpräparate.

Zur Behandlung von Wadenkrämpfen kommen auch Präparate mit dem Wirkstoff Chinin in Frage. Aufgrund ihrer Nebenwirkungen sollten sie aber nur unter ärztlicher Kontrolle bei wiederholt auftretenden, sehr schmerzhaften Krämpfen eingesetzt werden, und nur, wenn keine andere Behandlung anschlägt.

Vorbeugung
Themen
Das könnte Sie auch interessieren
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.