Was tun gegen Schwitzen?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Viele Betroffene stellen sich die Frage: Was tun gegen Schwitzen? Schwitzen benötigt im Normalfall keine Therapie, da es sich dabei um einen vollkommen natürlichen Vorgang handelt.

Deodorants können Schwitzen unter den Achseln reduzieren
Was tun gegen Schwitzen? Deodorants können Schwitzen unter den Achseln reduzieren, weil enthaltene natürliche Mineralkristalle die Schweißbildung hemmen © Fotolia

Deodorants in verschiedenen Formen – z. B. als Spray, Sticks, Cremes oder Kristalle – und eine regelmäßige, gründliche Körperhygiene helfen dabei, einen möglichen Geruch, der durch die Sekretbildung aus den Duftdrüsen entsteht, zu beseitigen.

 

Was tun gegen Schwitzen? Antitranspiranzien

Sollte das Schwitzen allerdings sehr stark sein und zu Einschränkungen im Alltag führen, besteht die erste Therapie in so genannten Antitranspiranzien. Dabei handelt es sich um lokale Schweißhemmer, die meist als Wirkstoff Aluminiumchlorid oder Gerbsäure enthalten. Sie werden täglich abends auf die betroffenen Hautareale auftragen. Allerdings kommt es  – vor allem bei Aluminiumchlorid – häufig zu starken Hautirritationen, sodass auf eine andere Therapiemöglichkeit zurückgegriffen werden muss. 

 

Was tun gegen Schwitzen? Ionthophorese

Bei der sogenannten Iontophorese werden die betroffenen Körperteile, meist Hände oder Füße, manchmal mit Spezialzubehör auch die Achseln, in ein Wasserbad getaucht, an das über Elektroden über eine Dauer von etwa 20 Minuten ein schwacher Gleichstrom zugeführt wird. Diese Behandlung gegen Schwitzen muss mehrmals pro Woche erfolgen. 

 

Was tun gegen Schwitzen? Botox

Eine langfristigere Alternative zur Therapie von Schwitzen ist Botulinumtoxin, das auch unter dem Namen Botox bekannt ist. Das Nervengift des Bakteriums Clostridium botulinum wird in die betroffenen Areale unter die Haut gespritzt und verhindert auf diese Weise die Aktivierung der Schweißdrüsen über die entsprechenden Nerven und damit die Schweißproduktion. Erst nach vier bis sechs Monaten, wenn sich neue Nervenausläufer gebildet haben, kommt es langsam wieder zu einer Schweißbildung.

 

Was tun gegen Schwitzen? Operative Entfernung der Schweißdrüsen

Bei Personen mit einer sehr starken Schweißproduktion unter den Achseln können als letzte Therapiemöglichkeit, wenn alle anderen Maßnahmen keinen ausreichenden Erfolg gezeigt haben, die Schweißdrüsen in einer Operation entfernt werden. Allerdings bilden sich hier häufig Wunden mit verdickten Narben. Außerdem kann die Schweißproduktion an anderen Stellen des Körpers durch diesen Eingriff verstärkt werden.

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