Was tun gegen Haarausfall? – 3 Experten antworten

Redaktion PraxisVITA

Was tun gegen Haarausfall? Eisenmangel, Probleme mit der Schilddrüse, aber auch ein genetisch bedingter Haarausfall können die Ursache sein. Dagegen helfen Medikamente und Mineralien. Unsere Experten geben Ratschläge, wie Sie den Haarausfall stoppen können.

 

Was tun gegen Haarausfall? Die Arztempfehlung

Prof. Dr. Hans Wolff, Hautarzt, München
Was tun gegen Haarausfall? Prof. Dr. Hans Wolff, Hautarzt aus München antwortet© privat

„Ich bekomme oft die Frage gestellt: Was tun gegen Haarausfall? Ich rate Ihnen, erst einmal zum Hautarzt zu gehen. Er klärt ab, ob Sie unter Eisenmangel, einer Fehlfunktion der Schilddrüse oder unter erblichem Haarausfall leiden. Und waschen Sie Ihre Haare trotz des Haarausfalls mindestens ein bis zwei mal pro Woche! Sonst verstopft der überschüssige Talg die Öffnungen der Haarwurzeln. Wodurch das Haarwachstum noch weiter geschädigt wird.“

 

Was tun gegen Haarausfall? Die Apothekerin weiß Rat

Apothekerin Dr. Hella Dierking, Hamburg
Apothekerin Dr. Hella Dierking, Hamburg© privat

„Die Wirkstoffkombination Minoxidil und Alpha-Estradiol hilft bei allen Formen von Haarausfall – außer bei kreisrundem. Eine Flasche für zehn Wochen kostet etwa 20 Euro. Die Flüssigkeit wird zweimal täglich auf die Kopfhaut aufgesprüht. Solange Sie sie nehmen, stoppt sie den Haarausfall. Das sind auch die ersten Vorschläge, die ich mache, wenn ein Patient fragt: Was tun gegen Haarausfall? Als Nebenwirkung kann trockene Kopfhaut auftreten. Für diese Fälle bieten wir auch eine teurere, alkoholfreie Variante an.“

 

Was tun gegen Haarausfall?
Der Heilpraktiker kann helfen

Heilpraktiker Reiner Ossmann, Untersteinach, im Interview zu Wadenkrämpfen
Heilpraktiker Reiner Ossmann, Untersteinach© privat

„Was tun gegen Haarausfall? Aus naturheilkundlicher Sicht empfehle ich, die Haarwurzeln und damit das Haarwachstum zu stärken. Dazu eignet sich die Einnahme von Spurenelementen und Mineralstoffen wie Eisen, Zink und Selen. Aber erst nachdem abgeklärt wurde, ob ein ein Mangel vorliegt, insbesondere ein Eisenmangel. Als Tests bieten sich zum Beispiel eine Blutuntersuchung und die Elektroakupunktur an.“

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