Was tun bei Erkältung in der Schwangerschaft?

Eine Erkältung in der Schwangerschaft verunsichert viele Frauen. Kann sie dem Baby schaden, sind Medikamente in der Schwangerschaft erlaubt und welche Alternativen gibt es? Die Antworten auf diese Fragen erfahren Sie hier.

Husten, Schnupfen, Halsschmerzen – ein grippaler Infekt erwischt uns rund zwei- bis viermal im Jahr. Mit Hausmitteln, Schmerztabletten und zusammengebissenen Zähnen schleppen sich Betroffene dann durch den Tag und nach rund einer Woche ist der Spuk meist wieder vorbei. Doch erwischt Frauen eine Erkältung in der Schwangerschaft, machen sie sich häufig Sorgen um ihr Baby. Kann es ihm schaden, wenn der Körper der Mutter mit einem Virus zu kämpfen hat?

 

Medikamente bei einer Erkältung in der Schwangerschaft

Tipps bei Erkältung in der Schwangerschaft

Viel trinken, mindestens zwei Liter Tee oder Wasser täglich

Gegen Halsschmerzen mit Salzwasser gurgeln und Salbeitee trinken

Schön warm einpacken und am Abend mit einem wärmenden Fußbad einheizen

Gegen eine verstopfte Nase mit Eukalyptus-Öl inhalieren

In dieser Hinsicht geben Mediziner Entwarnung – eine Erkältung in der Schwangerschaft ist nicht gefährlich für das Baby. Werdende Mütter sollten sich aber schonen und sich wenn möglich alltägliche Pflichten von anderen abnehmen lassen.

Zur Linderung der Symptome sollten Frauen bei einer Erkältung in der Schwangerschaft auf Hausmittel aus der Natur zurückgreifen. Denn einige Medikamente, beispielsweise Hustensäfte mit Alkohol, können dem Baby schaden. Lassen die Symptome nicht nach oder werden schlimmer, sollten Schwangere eine mögliche Medikation mit ihrem Arzt besprechen.

 

Schutz vor Grippe

Anders ist die Situation bei der Grippe (Influenza): Durch ihren häufig schweren Verlauf kann sie für das Ungeborene gefährlich werden. Schwangeren und Frauen mit Kinderwunsch empfehlen Experten darum eine Impfung gegen Grippeviren.

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