Was steckt hinter Eisfüßen?

Wenn Sie häufig unter Eisfüßen leiden, können ernsthafte Krankheiten dahinter stecken. Erfahren Sie hier, welche das sein können und wie Sie sie erkennen.

Manchmal helfen nicht einmal zwei Paar Socken, um die Füße zu wärmen. Gerade Frauen leiden oft darunter, da sie weniger wärmeerzeugende Muskelmasse haben als Männer. Werden kalte Füße zum Dauerproblem, könnte eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken.

 

Kalte Füße wegen Schilddrüsen-Unterfunktion

Durchblutung sowie Wärme- und Kälteempfinden werden von Hormonen beeinflusst. Bei einer Schilddrüsen-Unterfunktion werden zu wenig Hormone produziert. Kalte Füße, Konzentrationsprobleme und Müdigkeit sind mögliche Folgen. Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss.

 

Niedriger Blutdruck verantwortlich für Kalte Füße

Plagt Sie neben kalten Füßen auch Schwindel? Vielleicht haben Sie einen zu niedrigen Blutdruck. Liegen die Werte unter 100/60 mmHg (Frauen) bzw. unter 110/70 mmHg (Männer), kann das Blut nicht genügend pulsieren, die Füße werden weniger gut durchblutet. Eine Messung in der Apotheke oder beim Arzt verschafft Klarheit.

 

Kalte Füße wegen Arteriosklerose

Eine Verkalkung der Arterien erkennt man oft zuerst an kalten Füßen. Später kann selbst einfaches Gehen Schmerzen bereiten, da Füße und Beine nicht mehr richtig durchblutet werden. Häufiger Auslöser der Arteriosklerose ist Rauchen – entsprechend kann es zum Raucherbein kommen. Eine Ultraschalluntersuchung kann die Diagnose absichern.

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