Was Sie über Glühwein wissen sollten

Glühwein
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Ein Tässchen Glühwein gehört zu jedem Weihnachtsmarkt-Besuch dazu. Besonders wenn es kalt ist, haben wir das Gefühl, dass er uns von innen wärmt. Dadurch gelangt mehr Blut an die Hautoberfläche. Tatsächlich weitet er die Blutgefäße – und uns wird erstmal warm. Die Folge: Wir frieren umso mehr, sobald das kurze Wärmegefühl verschwindet. Auch wenn der Glühwein aufgrund des hohen Zuckergehaltes eine echte Kalorienbombe ist – ein Becher Glühwein hat etwa 200 Kalorien – so enthält er auch viele exotische Gewürze, die gut für unsere Gesundheit sind, wie zum Beispiel Zimt. Dieses Gewürz wird auch bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden angewandt. Regelmäßig aufgenommen, kann sich Zimt positiv auf die Blutzucker- und –fettwerte auswirken. Auch Kardamom gehört in den Glühwein. Es fördert die Bildung von Speichel, Magen- und Gallensaft. Darüber hinaus soll durch das Gewürz die Vermehrung von Viren beeinträchtigt werden. Typischer Glühweinzusatz ist die Gewürznelke. Sie wird auch bei Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Mundgeruch, Schleimhautentzündungen sowie Zahnschmerzen eingesetzt.

Daher gilt: Warm eingepackt kann ein gelegentlicher Glühwein sehr gesund sein.

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