11 Gesundheits-Fakten zur Fußball-WM: Was Sie schon immer wissen wollten

Was nutzt Kompressionswäsche?

Die sogenannte Kompressionswäsche tragen Sportler nicht nur, weil sie so schön körperbetonend ist, sondern weil sie sich davon ein paar Prozent mehr Leistung versprechen. Ein paar Prozent wiederum können im Spitzensport über Sieg oder Niederlage entscheiden. Zumindest können sie aber psychologisch einen gewissen Effekt haben, wie Mediziner der Universität Köln einräumen, denn ob man drei Prozent mehr Ausdauer braucht ist vielleicht fraglich, drei Prozent weniger als der Gegner möchte aber niemand haben. Sportmediziner fanden in einer Studie zudem heraus, dass die Idee der Kompressionswäsche – durch die Kompression erhöht sich die Blutzirkulation, wodurch mehr Sauerstoff in die Muskeln transportiert wird und Abfallprodukte des Stoffwechsels, wie Laktat, schneller abgebaut werden – theoretisch Sinn ergibt und funktionieren müsste. Praktisch stellte sich aber in drei aufeinander folgenden Studien heraus, dass „Bekleidungsstücke mit unterschiedlichen Kompressionsflächen keinen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit“ haben. Anders formulierte es ein britischer Forscher, der sagte, dass man nicht mit Sicherheit sagen könne, ob man mit Kompressionsunterwäsche schneller laufen kann; sicher sei nur, dass man mit ihr nicht langsamer wird.

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