Was ist bei Blasen die beste Therapie?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Haben sich an den Händen oder Füßen Blasen gebildet, können Sie die Therapie in den meisten Fällen selbst durchführen. Meist steckt eine Hautschädigung durch Druck oder Reibung – etwa in einem neuen Schuh oder durch Arbeiten mit einem ungewohnten Werkzeug – hinter der Blasenbildung.

In dem Fall ist es wichtig, die Hautstellen mit den Blasen abzupolstern und vor weiteren Schädigungen zu schützen, während sie abheilen. Bei Blasen am Fuß gelingt dies am besten mit einem dicken und weichen Pflaster. Achten Sie darauf, dass es vollständig und rutschfest auf der Blase liegt. Auch wenn die Blase nicht am Fuß sitzt, ist es sinnvoll, es mit einem Pflaster vor Schmutz und Sonneneinstrahlung zu schützen. Besonders gut geeignet sind spezielle Blasenpflaster; sie schließen die Blase luftdicht ab und besitzen eine weiche Schutzschicht, sodass sie Reibung und Schmutz von der Blase fernhalten. Zudem beschleunigen Blasenpflaster die Wundheilung, indem sie für ein hautfreundliches Milieu sorgen.

 

Blasen durch Aufstechen behandeln?

In aller Regel schadet es mehr als es hilft, wenn Sie eine Blase am Fuß oder an anderen Körperstellen aufstechen. Dabei kann es passieren, dass Bakterien in die offene Blase eindringen und die Wunde sich infiziert. Sinnvoller ist es, eine Blase zu behandeln, indem Sie sie einfach abkleben und in Ruhe abheilen lassen – es sei denn, sie ist so prall gefüllt, dass sie von selbst zu platzen droht. Wenn Sie eine Blase aufstechen oder eine bereits offene Blase behandeln, benutzen Sie dabei unbedingt eine sterile Nadel und betupfen Sie die Blase selbst mit einem Desinfektionsmittel aus der Apotheke. Entfernen Sie dabei nicht die Blasendecke, sondern lassen Sie die obere Hautschicht zum Schutz bestehen. Kleben Sie sie anschließend mit einem Pflaster oder Blasenpflaster ab.

 

Wann zum Arzt?

Normalerweise erfordern Blasen keine Therapie durch einen Arzt. Unter bestimmten Umständen ist es jedoch ratsam, sich an einen Hautarzt oder medizinischen Fußpfleger zu wenden, bevor Sie die Blasen selbst behandeln:

  • Die Blase ist sehr groß, entzündet, mit Blut oder Eiter gefüllt.
  • Es treten großflächig Bläschen und Blasen auf der Haut auf, evtl. in Form eines Ausschlags.
  • Es treten wiederholt Blasen auf, deren Entstehung Sie nicht erklären können.
  • Wenn Sie Diabetiker sind, nehmen Sie kleine Verletzungen sowie Blasen am Fuß immer ernst und fragen Sie im Zweifelsfall den Hautarzt.

Gegebenenfalls öffnet der Hautarzt selbst die Blase oder verschreibt eine Salbe oder Creme, um die Blasen zu behandeln.

Vorbeugung
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