Was Haustiere über uns verraten und wie sie auf die Gesundheit wirken

Die Wahl des Haustieres hängt von unserem Charakter ab, so eine Studie. Aber egal welches Tier wir uns zulegen, eines haben alle gemeinsam. Praxisvita lüftet das Geheimnis.

Die meisten Kinder wünschen sich eines, viele Erwachsene besitzen eines oder mehrere: Haustiere. Sie sind treue Begleiter, manchmal verschmust, manchmal launisch oder auch einfach nur hinter Glas. Wir stellen fünf beliebte Haustiere vor und zeigen, was die Wahl über unseren Charakter verrät und wie sich Tiere auf die Gesundheit auswirken können.

 

Hunde

Ein Hund „zwingt“ seinen Besitzer zur Bewegung – egal, bei welchem Wetter. Darum sind Hundebesitzer in der Regel fitter als der Durchschnitt und leiden weniger unter Depressionen, so lautet das Ergebnis der American Heart Association aus dem Jahr 2013. In einer Studie aus dem Jahr 2010 befragten Wissenschaftler Testpersonen nach der Wahl ihres Haustieres. Konkret fragten sie die Studienteilnehmer danach, ob sie sich als Hunde- oder Katzenmenschen betrachten oder ob sie beide oder keine von beiden Tierarten bevorzugten. Anschließend wurden ihre Persönlichkeiten per Fragebogen nach den „Big Five“, den Hauptpersönlichkeitsmerkmalen, eingestuft. Dabei zeigte sich: „Hundemenschen“ waren im Schnitt extrovertierter, verträglicher und gewissenhafter als Katzenmenschen.

 

Katzen

Eine Studie von Straedes und Gates kam zu dem Ergebnis, dass Katzenbesitzer in Australien eine deutlich bessere Gesundheit hatten als Menschen ohne Haustiere. Eine andere Studie zeigte, dass Haustiere ganz generell einen nachweisbar positiven Einfluss auf das Herzkreislaufsystem ihrer Besitzer haben. Sie beruhigen Herrchen und Frauchen und können den akuten Stress deutlich abmildern. Eine 2010 durchgeführte Charakterstudie der Haustierbesitzer zeigte, dass Katzenmenschen im Vergleich zu Hundemenschen kreativer, abenteuerlustiger aber auch neurotischer sind. In dieser Studie waren die Probanden meist junge Katzenliebhaber, die sehr auf Bestätigung von geliebten Menschen oder Tieren angewiesen waren.

 

Fische

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Fische sorgen für Entspannung beim Betrachter, das zeigt eine Studie© fotolia

Wer ein Aquarium besitzt, ist häufig introvertiert. Die Besitzer von Fischen haben nur eine eingeschränkte Möglichkeit mit ihren Tieren zu interagieren. Für sie gewinnen andere Aspekte an Bedeutung. Einer Studie zu Folge genießen 47 Prozent der Aquarienbesitzer die Entspannung, die sie durch die bloße Beobachtung der Tiere erhalten.

 

Reptilien

Aber was für die Gesundheit der Hunde- und Katzenbesitzer gilt, lässt sich auch für Reptilienbesitzer festhalten: Bereits der bloße Anblick des geliebten Reptils genügt, um die Herzfrequenz zu senken. Noch deutlicher senkten sich Blutdruck und Herzfrequenz bei der Berührung des eigenen Tieres ab, zeigte eine Studie.

 

Vögel

Vogelhalter sind laut den Studienergebnissen die aufgeschlossensten und extrovertiertesten aller Haustierbesitzer. Sie sind auch am häufigsten zufrieden in ihrem Job, wie eine 2010 durchgeführte Umfrage einer US-amerikanischen Jobagentur ergab.

Hamburg, 6. April 2016

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