Ostern Was einen gesunden Osterbraten ausmacht

Redaktion PraxisVITA
Ein Klassiker zu Ostern: Lammbraten mit Rosmarin
Ein klassischer Osterbraten: Lamm mit Rosmarin © Fotolia
Inhalt
  1. Osterbraten aus zart-feinem Lammfleisch
  2. Schweine-Osterbraten: rosa bis zum Rand
  3. Glänzendes Geflügel für den Osterbraten
  4. Mageres Kaninchen für einen perfekten Osterbraten
  5. Rind: gut abgehangen

Zu einem gelungenen Familienfest gehört traditionell ein echter Osterbraten. Mit hochwertigem Fleisch ist Genuss garantiert. Woran man gutes Fleisch erkennt und wie es richtig gelagert wird.

Ein Ostermenü ist meist mit viel Arbeit und Vorbereitungen für die Köchin verbunden. Egal ob Sie einen Osterbraten, Steaks, Filet oder Geflügel servieren wollen, setzen Sie beim Fleischkauf auf beste Qualität! Trockenes oder zähes Fleisch verdirbt den schönsten Osterbraten. So erkennen Sie gutes Fleisch!

 

Osterbraten aus zart-feinem Lammfleisch

Gute Qualität erkennen Sie an der hell- bis ziegelroten Farbe. Je jünger das Lamm war, desto heller, zarter und feinfaseriger ist das Fleisch. Es darf nicht süßlich riechen. Wird das Fleisch nicht sofort zubereitet, kann es bis zu drei Tage nach dem Kauf gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden (bei 4 Grad).

Zwei weitere Tage länger hält sich Lamm, wenn es in Wein, Buttermilch oder Essig eingelegt wird. Für das beste Aroma sollte der Osterbraten aus Lammfleisch in möglichst großen Stücken zubereitet werden.

Osterbraten aus Schwein
Schweinefleisch ist rosarot und hell glänzend © istock/FabioBalbi
 

Schweine-Osterbraten: rosa bis zum Rand

Frisches Schweinefleisch ist kräftig rosarot und hell glänzend. Nicht blass oder dunkelrot. Das Fett ist weiß oder cremefarben. Die Anschnittfläche sollte fast trocken sein. Riecht das Fleisch süßlich bis modrig, ist es alt! Frisches Schweinefleisch hat einen milden bis leicht säuerlichen Geruch.

Wirken die Ränder grau und trocken, lassen Sie das Stück liegen – Fleisch wird vom Rand aus schlecht. Verarbeiten Sie das Schweinefleisch nach einem, spätestens zwei Tagen.

 

Glänzendes Geflügel für den Osterbraten

Braune Flecken auf Geflügelfleisch sind ein Zeichen dafür, dass die Ware alt ist. Frisches Geflügel ist hell und glänzend. Es darf keine Druckstellen haben, die deuten auf Schlachtfehler oder Überlagerung hin. Finger weg bei schmierigen Oberflächen: Bakterienbefall! Geflügel darf keinen strengen Geruch haben und sollte in der Verpackung keinesfalls in einer Pfütze liegen.

Frisches, hochwertiges Fleisch verliert kaum Wasser. Wenn doch, waren das Huhn oder die Ente wohl schon mal eingefroren. Bewahren Sie Geflügel immer getrennt von anderen Fleischsorten auf und verbrauchen Sie es zügig.

 

Mageres Kaninchen für einen perfekten Osterbraten

Ebenmäßig rosa ist frisches Kaninchenfleisch, ohne dunkle oder trockene Stellen. Das Fleisch muss prall und saftig aussehen. Wildkaninchen haben etwas dunkleres Fleisch. Obwohl es sich um Wildfleisch handelt, erinnert Kaninchen eher an Geflügel als an Wild. Da die Tiere sehr aktiv sind, setzen sie kaum Fett an.

Wickeln Sie das Fleisch darum für die Zubereitung in Schinken oder Speck ein (wird später nicht mitgegessen), damit nicht zu viel Flüssigkeit austritt und das Gericht dadurch zäh wird.

Osterbraten aus Rind
Bei einem Osterbraten aus Rinderfilet sollten Sie auf eine kräftige rote Farbe achten © istock/ightAndDayImages
 

Rind: gut abgehangen

Rindfleisch sollte für den Osterbraten eine kräftige rote Farbe haben. Ist es dunkelrot, ist das ein Zeichen dafür, dass das Fleisch gut abgehangen ist. Es hat feine Fleischfasern und ist mit weißen Fettstreifen marmoriert. Filet, Roastbeef, Steak & Co. dürfen nicht süßlich oder modrig riechen, frisches Rindfleisch riecht leicht säuerlich. Achten Sie auch auf die Ränder, die dürfen nicht grau aussehen. Hat die Marmorierung einen gelben Stich, ist das Fleisch nicht frisch.

Bei marinierten Steaks ist nicht mehr zu erkennen, wie frisch das Fleisch ist. Kaufen Sie pures Fleisch und marinieren Sie es selbst. Rindfleisch hält sich bis zu vier Tage im Kühlschrank. Sie mögen Ihr Steak blutig? Dann ist Frische extrem wichtig, da Keime beim Braten nicht abgetötet werden.

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