Was ein Regenspaziergang mit meinem Körper macht

Warum wir ruhig nass werden dürfen

Wir müssen uns nicht in endlose Schichten schicker Funktionskleidung hüllen, bevor wir uns hinaus wagen in den Regen. Es ist schließlich nur Regen – und da gilt eine einzige Regel: Solange sich unsere Haut warm anfühlt, ist alles erlaubt. Vor allem eines: Spaß haben! Selbst, wenn unsere Kleidung beim Spaziergang ein wenig durchnässt, werden wir nicht postwendend mit einer Erkältung im Bett landen. Voraussetzung ist: Unser Körper kühlt nicht aus – und hat auch nicht mit einem bisher schlummernden Infekt zu kämpfen. Das belegen sogar Experimente. Tatsächlich nämlich kurbelt die Kombination von Kältereiz und Bewegung unsere Durchblutung maximal an – Abwehrzellen werden schneller dorthin transportiert, wo sie wirklich gebraucht werden, und machen mit Erregern kurzen Prozess. Und dass so ein Spaziergang im Regen Unmengen an Stresshormonen abbaut, müssen wir ja wohl nicht weiter erwähnen, oder? Wer nach einem Wasser-Marsch also lächelnd und mit geröteten Wangen nach Hause kommt, hat alles richtig gemacht – auch wenn die Haare und die Kleidung ein paar Tropfen abbekommen haben ...

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