Warum nehmen manche Menschen nicht zu?

Eine schlanke Frau misst ihren Bauchumfang
Warum nehmen manche Menschen einfach nicht zu? Das haben US-Forscher in einer neuen Studie untersucht © Fotolia

Einige Menschen können essen, was sie wollen, und nehmen einfach nicht zu – während andere scheinbar schon beim Anblick von Schokopudding an Gewicht zulegen. US-Forscher sind dieser Ungerechtigkeit jetzt auf den Grund gegangen.

Um das Geheimnis der ewig Schlanken zu lüften, führten Wissenschaftler der Cornell University im US-amerikanischen Ithaca eine Onlinebefragung durch mit Menschen, die noch nie Figurprobleme hatten. Die Studie wurde im Rahmen der Obesity Week 2015 präsentiert.

Die Auswertung zeigte, dass die vermeintliche Ungerechtigkeit gar keine so große ist: Die dauerschlanken Befragten ernährten sich tatsächlich gesund – allerdings nicht aus Zwang, sondern weil es ihnen so besser schmeckt.

 

Rezept zum Dauer-Schlanksein

  • Gesundes Frühstück: Von den 147 Befragten startet fast die Hälfte (46 Prozent) den Tag mit einer Obstmahlzeit.
  • Salat zum Mittagessen: 35 Prozent essen meist einen Salat zu Mittag.
  • Viel Gemüse: 63 Prozent gaben an, zu jedem Abendessen Gemüse zu essen.
  • Geflügelfleisch: Die Mehrheit der Teilnehmer (61 Prozent) zieht Geflügel anderen Fleischsorten vor. Doch nur wenige von ihnen verzichten ganz auf Fleisch: Lediglich sieben Prozent gaben an, sich vegetarisch zu ernähren.
  • Keine Limonade: Ein Drittel (33 Prozent) der Teilnehmer verzichtet auf zuckerhaltige Getränke.
  • Gesunde Snacks: Den kleinen Hunger zwischendurch stillen 39 Prozent der Befragten mit Obst, 20 Prozent mit Nüssen.
  • Sünden genießen: Gönnen sich die Befragten doch mal eine besonders reichhaltige Mahlzeit, genießen sie diese in vollen Zügen, anstatt sich mit Schuldgefühlen zu plagen.

„Etwas wichtiges, das wir von dieser Studie mitnehmen können, ist, dass ein sehr hoher Anteil schlanker Menschen frühstückt, anstatt das Frühstück ausfallen zu lassen“, sagt Studienautorin Anna-Leena Vuorinen. „Doch was auffällt ist, dass sie nicht nur frühstückten, sondern gesunde Lebensmittel wählten wie Obst und Gemüse.“

Hamburg, 30. November 2015

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