Warum Kalzium für Frauen so wichtig ist

Das Mineral ist ein echtes Multitalent: Es lindert PMS, stärkt die Knochen und kann Krebs vorbeugen. Was Sie außerdem noch über Kalzium wissen müssen, lesen Sie hier.

Viele Frauen leiden vor ihrer Regel unter dem prämenstruellen Syndrom (PMS): Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen oder Schlaflosigkeit. Jetzt gibt es endlich Hilfe: Ärzte fanden heraus, dass die Beschwerden mit dem Kalziumspiegel zusammenhängen. Je niedriger er ist, desto stärker die PMS-Symptome.

 

Kalzium bringt die Nervenzellen auf Zack

Auch das Gehirn benötigt Kalzium. Haben wir davon zu wenig im Blut, werden wir nervös, ängstlich oder explodieren beim geringsten Anlass. Frauen, die durch Familie und Job einer Doppelbelastung ausgesetzt sind, brauchen besonders viel Kalzium. Denn Stresshormone gehören zu den schlimmsten Kalziumräubern.

 

Mit der Menopause steigt das Osteoporose-Risiko

Besonders wichtig ist Kalzium für den Knochenstoffwechsel. Beim gesunden Knochen wird ständig neues Knochengewebe aufgebaut und altes abgebaut. Dabei halten sich beide Prozesse die Waage. In den Wechseljahren wird dieses Gleichgewicht gestört: Der Knochenabbau nimmt zu, weil Östrogen fehlt. Das Hormon fördert die Kalziumaufnahme in den Knochen. Fehlt diese Unterstützung, braucht der Körper mehr Kalzium. Sonst kommt es zu Osteoporose, an der vor allem Frauen erkranken. Nach neuesten Angaben sind in Deutschland 7,8 Millionen Frauen betroffen – Tendenz steigend. Jetzt wurde Osteoporose von der Weltgesundheitsorganisation auf die Liste der zehn wichtigsten Krankheiten gesetzt. Denn mit der Abnahme der Knochenmasse steigt das Risiko von Brüchen, die lebensgefährliche Folgen haben können.

 

Vorbeugung stärkt die Knochensubstanz

Die optimale Osteoporose-Prophylaxe beruht auf drei Säulen: Ernährung, Bewegung und Kalzium. Die Grundregeln für eine knochenstärkende Kost: viel Milch, Vollkornprodukte, Obst und grünes Gemüse. Damit Kalzium auch wirklich in die Knochen gelangt, braucht es als Einbauhilfe Vitamin D. Meist reicht die Ernährung allein nicht aus, um genügend Kalzium (1200 mg/Tag) bereitzustellen. Auch Vitamin D steht selten in ausreichender Menge (800 I. E.) zur Verfügung. Wer auf Nummer sicher gehen will, versorgt sich mit einem Kombi-Präparat aus der Apotheke.

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