Warum Jesus kein Asthma hatte: Gesundheitslehren der Weihnachtsgeschichte

Jesus in der Krippe
Aus der Weihnachtsgeschichte lassen sich Gesundheitslehren ziehen. Wir haben sie für Sie zusammengestellt © Fotolia

„Es begab sich aber zu der Zeit ...“– so beginnt die Weihnachtsgeschichte.

Wohl jeder hat schon einmal in seinem Leben die Erzählung vom Jesuskind vorgelesen bekommen, das in einem Stall in Bethlehem geboren wurde und von den Heiligen Drei Königen Myrrhe, Gold und Weihrauch geschenkt bekam. Diese Gaben waren nicht nur wertvoll, sondern auch die größten Heilschätze. Praxisvita erklärt Ihnen die Gesundgeheimnisse der Weihnachtsgeschichte und der damaligen Zeit.

 

Warum Jesus kein Asthma hatte

Als der kleine Jesus in einem Stall in Bethlehem auf die Welt kam, schien es nicht nach einem guten Start ins Leben. Mitten im Stroh und umringt von Ochse und Esel – beinahe unhygienisch könnte man denken. Aber vielleicht war genau das gut für den Kleinen: Denn Kinder, die mit Haustieren aufwachsen, haben ein geringeres Risiko, später an Asthma und Allergien zu erkranken. Das haben Forscher an der Universität von Melbourne herausgefunden. Sie vermuten, dass der Effekt zustande kommt, weil das Immunsystem der Kinder schon früh lernt, Fremdkörper wie Schmutz und Tierhaare zu erkennen und angemessen auf diese zu reagieren.

 

Myrrhe gegen Entzündungen

Sie war ein Geschenk der Heiligen Drei Könige zur Geburt Jesu. Heute wird Myrrhe bei Entzündungen im Mund-Raum eingesetzt. Anwendung: Mit Myrrhe-Tinktur (Apotheke) gurgeln oder betroffene Stellen betupfen. Neueste Studien zeigen, dass die Bitter- und Gerbstoffe sowie das ätherische Öl in Myrrhe sogar die chronisch-entzündliche Darm-Erkrankung Morbus Crohn lindern kann.

 

Weihrauch wirkt beruhigend

40 Mal wird er in der Bibel erwähnt – unter anderem heißt es, dass Weihrauch "das Herz erfreue". Heute weiß man: Weihrauch wirkt beruhigend, entzündungshemmend  –zum Beispiel bei Rheuma, Morbus Crohn – und lindert Asthma. Anwendung: Weihrauch ist in Kapsel oder Tabletten-Form erhältlich (Apotheke). Dosis: 1200 mg Trocken-Extrakt am Tag. Aber Vorsicht: Wenn Sie den teils starken Geruch von Weihrauch nicht gut vertragen, sollten Sie an Heiligabend in der Kirche nicht zu tief einatmen, sobald das Weihrauchgefäß geschwenkt wird, da es bei manchen Menschen zu einer kurzzeitigen Ohnmacht führen kann.

 

Gold als Zahnersatz

Gold war ein beliebtes Medikament und wurde oft dazu eingesetzt, die Leistungsfähigkeit zu steigern und das Immunsystem zu stärken. Gleichzeitig sollte es Seele, Körper und Geist reinigen. Auch in der heutigen Zeit wird Gold in der Medizin eingesetzt, zum Beispiel als Zahnersatz. Gold hat den Vorteil, dass es sehr stabil ist und eine gute Körperverträglichkeit aufweist.

 

Granatapfel gegen Herzkrankheiten

Er wird in der Bibel so geschätzt, dass er zur Verheißung des Gelobten Landes gehört. Heute weiß man: Bestimmte Pflanzenstoffe im Granatapfel senken das Risiko für Krebs, Arthritis – und für Herz-Krankheiten. Anwendung: 240 ml Saft (Reformhaus) pro Tag verbessern die Durchblutung des Herz-Muskels.

 

Ysop hilft bei Husten

In der Bibel wird Ysop als reinigende Heilpflanze beschrieben. Heute wissen wir: Keimtötende Gerbstoffe desinfizieren unsere Schleimhäute. Außerdem wirkt Ysop krampflösend und lässt sich daher gut gegen Asthma und Husten einsetzen. Tipp: Einen EL Kraut (Apotheke) in 250 ml kochendem Wasser acht Minuten ziehen lassen, abseihen. Zweimal täglich trinken.

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