Warum Google heute so aussieht

B.K.S. Iyengar wäre heute 97 Jahre alt geworden – Google ehrt ihn mit einem Geburtstags-Doodle
B.K.S. Iyengar wäre heute 97 Jahre alt geworden – Google ehrt ihn mit einem Geburtstags-Doodle © screenshot: google.de corbis

Der Yoga-Meister B.K.S. Iyengar wäre heute 97 Jahre alt geworden. Er gründete das sogenannte Iyengar Yoga und führte die indische Lehre im Westen ein. Zu seinem Geburtstag ehrt Google den Meister mit einem besonderen Doodle.

Dass man heute in deutschen Städten und Gemeinden ganz selbstverständlich Yogakurse belegen kann, haben wir unter anderem diesem Mann zu verdanken: B.K.S. Iyengar. Der Inder, der mit dem Iyengar-Yoga eine eigene Form des Hatha Yogas entwickelte, gilt als Schlüsselfigur für die Einführung von Yoga im Westen. Denn er lehrte unter anderem in der Schweiz, in London und Paris und machte so westliche Schüler mit der indischen Lehre erstmals vertraut.

Heute wäre der Meister 97 Jahre alt geworden – er starb am 20. August 2014 im Alter von 95 Jahren. Google ehrt ihn zu diesem Anlass mit einem Geburtstags-Doodle.

 

Was ist Iyengar-Yoga?

Ziel des Iyengar-Yogas ist es, ein Gleichgewicht zwischen Körper und Geist herzustellen. Es besteht aus körperlichen Übungen und speziellen Atemtechniken. Anders als bei anderen Yoga-Formen, kommen beim Iyengar-Yoga Hilfsmittel wie Gurte, Blöcke und Stühle zum Einsatz. Sie helfen dem Trainierenden, die Übung möglichst genau durchzuführen.

 

Iyengar-Yoga – die besten Übungen für Anfänger

Übung 1

Legen Sie sich auf den Rücken, die Fußflächen sind an eine Wand gestellt. Die Daumenspitzen berühren sich, die Handflächen werden nach außen gedreht. Nun strecken Sie die Arme über dem Kopf aus. Strecken Sie jetzt den ganzen Körper und stemmen dabei die Füße gegen die Wand. Je nach Kraft in bis zwei Minuten lang halten.

Übung 2

Für diese Übung brauchen Sie einen Gurt (einen Yogagurt oder einen strapazierfähigen Stoffgürtel). Begeben Sie sich in die Rückenlage. Legen Sie den Gurt um Ihre rechte Fußsohle und halten beide Enden mit jeweils einer Hand fest. Strecken Sie nun das rechte Bein senkrecht in die Höhe, das linke bleibt ausgestreckt liegen. Jetzt strecken und beugen Sie das Bein abwechselnd für 30 bis 60 Sekunden und wechseln anschließend die Seite. Während der Menstruation und in der Schwangerschaft sollte diese Übung nicht durchgeführt werden.

Übung 3

Sie sitzen mit angewinkelten Beinen auf einer doppelt gefalteten Decke, die Fußsohlen berühren sich. Wer das zu schwierig findet, lehnt sich an eine Wand und legt sich eine zweite Decke unter das Becken. Wer kann, umfasst die großen Zehen mit Daumen und Zeigefinger je einer Hand. Ist das zu schwer, kommt der Gurt zum Einsatz: Um die Füße legen und die Enden festhalten. Jetzt drücken Sie Oberschenkel und Knie möglichst weit Richtung Knie. Zwei bis fünf Minuten halten, dann die Beine nach vorne Strecken und entspannen.

Übung 4

Für diese Übung brauchen Sie einen Klotz (z.B. aus Holz, etwa 20 cm lang und 10x10 cm breit). Begeben Sie sich in die Rückenlage, die Beine aufgestellt, die Füße hüftbreit auseinander. Legen Sie den Klotz quer unter Ihren Po. Legen Sie nun den Gurt um beide Fußsohlen und halten beide Enden fest. Die Schultern ziehen Sie nach hinten und unten, der Brustkorb ist herausgestreckt. Stemmen Sie die Fersen in den Gurt und strecken langsam die Beine aus. Drei bis zehn Minuten halten. Anschließend den Klotz entfernen und mit abgelegtem Becken fünf Minuten lang entspannen.

Übung 5

Sie sitzen auf dem Boden und lehnen Ihren oberen Rücken an eine Wand. Knoten Sie Ihren Gurt zu einer Schlinge zusammen und ziehen ihn über den Kopf bis auf Brusthöhe. Winkeln Sie beide Beine an und legen die Fußsohlen in die Gurtschlinge. Nun legen Sie beide Handflächen neben Ihren Po auf den Boden. Strecken Sie beide Beine nach oben aus und halten 30 Sekunden bis fünf Minuten.

Hamburg, 14. Dezember 2015

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