Wann ist Fieber bei Kindern gefährlich?

Oft lässt sich das Fieber bei Kindern durch einfache Maßnahmen senken
Kinder leiden häufiger an Fieber als Erwachsene. Oft lässt sich das Fieber bei Kindern aber durch einfache Maßnahmen senken © Fotolia

Eine erhöhte Körpertemperatur ist keine Krankheit, sondern eine Kampfansage des Körpers. Bei Kindern klettert die Temperatur schnell. Erfahren Sie hier, wann Fieber bei Kindern gefährlich wird.

 

Fieber bei Kindern ab einer Temperatur von 38,5 Grad

Die Körpertemperatur von gesunden Kindern über einem Jahr liegt zwischen 36,5 und 37,5 Grad Celsius. Leichtes Fieber bei Kindern – etwa zwischen 38 und 39 Grad – ist nicht grundsätzlich schädlich. Achtung beim Messen: Auch Herumtoben, warme Kleidung oder heißes Wetter können die Ursache sein. Sobald die Temperatur jedoch über 39 Grad steigt, beginnt sie, den Kreislauf zu belasten. Wenn Ihr Kind dann immer noch relativ fit ist und spielt, kann noch abgewartet werden, ab 40 Grad sollte definitiv etwas zur Fiebersenkung verabreicht werden. Zur Nacht auch schon bei Temperaturen ab 39 Grad, da die Kinder sonst häufig unruhig schlafen und Fieberalbträume haben. Erleichterung verschaffen fiebersenkende Medikamente mit Ibuprofen oder Paracetamol als Zäpfchen oder Saft. Aber Vorsicht! Eltern sollten sich bezüglich Fieber bei Kindern vorher vom Arzt beraten lassen und sich ganz genau an die Dosierungsanweisungen halten.

 

So behandeln Sie Fieber bei Kindern richtig

  • Messen Sie stündlich Fieber und geben Sie Ihrem Kind viel zu trinken (Tee, heiße Brühe, nichts Eiskaltes).
  • Bei Kindern unter drei Jahren ist ein kühler Bauchwickel gut, älteren helfen Wadenwickel. Allerdings nur einsetzen, wenn auch die Beine und Arme „glühen“.
  • Mit Säuglingen unter drei Monaten sollten Sie auch bei Werten um 38 Grad zum Kinderarzt. Ihr Immunsystem ist noch kaum ausgeprägt.
  • Zäpfchen oder Saft mit dem Wirkstoff Paracetamol oder Ibuprofen sollten Sie sparsam bei Fieber einsetzen und sich exakt an die Dosierung halten.
  • Bei Apathie zum Arzt! Ist Ihr Kind extrem schlapp, sollten Sie auf jeden Fall ärztlichen Rat einholen.
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