Während der Corona-Krise draußen Joggen – wann ist es am besten?

Sina Klitzke

Bei vielen gehört das Joggen zum alltäglichen Leben. Doch worauf sollte gerade jetzt, während der Corona-Krise, geachtet werden?  Welches Wetter bietet sich an?

Frau am joggen mit Mundschutz
Aufgrund der aktuellen Lage ist das Wetter beim Joggen entscheidend Foto:  istock/kzenon
Inhalt
  1. Sport bei schlechtem Wetter erhöht die Ansteckungsgefahr mit Covid-19
  2. Auch während Corona: Joggen bei gutem Wetter ein Muss?
  3. Oder lieber ganz während der Corona-Krise auf Sport verzichten?

Ob Regen, Sonne oder Nebel – es wird bei jedem Wetter gejoggt. Aber ist das auch während der Pandemie sinnvoll? Worauf sollte geachtet und wann eventuell doch auf das Joggen verzichtet werden?

 

Sport bei schlechtem Wetter erhöht die Ansteckungsgefahr mit Covid-19

Das Betreiben von Sport an Tagen mit verhältnismäßig schlechtem Wetter, sollte möglichst vermieden werden. Grund dafür ist, dass sich, je nach Witterung, das Virus wie Rauch in der Luft verbreitet. Sobald es neblig und feucht ist, sind die Risiken, sich anzustecken, wesentlich höher. Ebenso spielt der Wind eine große Rolle. Bei Windstille bleiben die Viren etwas länger in der Luft. Somit ist es möglich, dass man sich beim Joggen ansteckt oder andere infiziert, wenn der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten wird.

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Auch während Corona: Joggen bei gutem Wetter ein Muss?

So haben wir es am liebsten: Warm, etwas Wind, die Sonne scheint einem ins Gesicht und die Wege sind frei von Matsch. Das kann genossen werden! Denn die UV-Strahlen schaden dem Virus. Das liegt daran, dass die Coronaviren durch die Wärme schwächer werden. Daher eignet sich Joggen in der Sonne aktuell besonders gut. Also: lieber bei gutem Wetter Sport treiben. Allerdings: Nicht den Mindestabstand vergessen!

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Oder lieber ganz während der Corona-Krise auf Sport verzichten?

Sport schützt und stärkt unser Immunsystem und kann gleichzeitig zum Ausgleich des Alltags dienen. Es sollte also nicht gänzlich auf Sport verzichtet werden. In der aktuellen Lage sollten Sportarten und Belastungen jedoch nicht abrupt geändert werden, berichtete Perikles Simon, Leiter der Sportmedizin der Uni Mainz, gegenüber dem Tagesspiegel. Dies erhöhe das Risiko einer Verletzung. „Das zieht dann wiederum einen Arztbesuch nach sich, der aktuell auch immer ein Restrisiko birgt.“ Ebenso ist es wichtig zu wissen, dass sich die Anfälligkeit einer Ansteckung deutlich erhöhen kann, sobald es zu einer hohen Intensität des Sports kommt. Die größere Ansteckungsgefahr besteht noch bis zu vier Stunden nach dem Training

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