Vorhofflimmern vorbeugen: Die 10 besten Tipps

Vorhofflimmern bleibt oft unbemerkt. Dabei können sich durch die Herzrhythmusstörung Blutgerinnsel bilden, die das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen. Erfahren Sie hier, mit welchen Maßnahmen Sie Vorhofflimmern wirksam vorbeugen können.

Beim Vorhofflimmern, der häufigsten Art von anhaltenden Herzrhythmusstörungen, „flimmern" die Vorhöfe der Herzkammern. Das heißt, sie ziehen sich nicht mehr richtig zusammen. Dadurch entleert sich das Blut nicht vollständig aus den Vorhöfen und es kommt zur Bildung von Blutgerinnseln. Wenn ein solches Gerinnsel das linke Herz verlässt, dann kann es zu einer sogenannten Embolie kommen. Das Gerinnsel verstopft dann das Blutgefäß, die dahinter liegenden Organe werden nicht mehr richtig durchblutet. Prinzipiell kann sich eine Embolie schon in der Arterie ereignen. Besonders schlimm ist sie aber, wenn sich dadurch ein Gefäß im Gehirn verschließt. Denn dann ist ein Schlaganfall die unmittelbare Folge.

 

Bei ersten Anzeichen von Vorhofflimmern zum Arzt

„Einen Schlaganfall zu erleiden, ist immer schlimm", sagt der Internist und Kardiologe Dr. Nils Jonas vom Universitäts-Herzzentrum in Freiburg. „Im besten Fall sind die Symptome nur flüchtig vorhanden. Oft kommt es aber auch durch das Absterben von Nervenzellen zu bleibenden Schäden wie Sprachstörungen oder Lähmungen." Deshalb ist es wichtig, schon bei den ersten Anzeichen einzuschreiten. „Wenn man einen unregelmäßigen Puls oder Herzrasen verspürt, sollte man meiner Meinung nach einen Arzt aufsuchen", so der Experte. Es muss nicht immer ein Vorhofflimmern vorliegen – doch das kann nur bei einem EKG sicher festgestellt werden.

 

Risiko für Vorhofflimmern senken

In unserer Bildergalerie lesen Sie die 10 besten Tipps, wie Sie Ihr Risiko für Vorhofflimmern senken.

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