Von Erkältung bis Allergie – Schüttelfrost kann sehr verschiedene Ursachen haben

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Für Schüttelfrost können die Ursachen sehr unterschiedlich sein. Schüttelfrost tritt häufig im Rahmen einer Erkrankung auf, bei der es zu Fieber kommt. Fiebererzeugende Stoffe, die sogenannten Pyrogene, sorgen dafür, dass der Sollwert der Körperkerntemperatur von 37 °Celsius auf einen höheren Wert angehoben wird. Durch den Schüttelfrost, das heißt durch unkontrollierbares, schnelles Muskelzittern, produziert der Körper Wärme und erhöht auf diese Weise die Körpertemperatur.

Sehr häufig kommt Schüttelfrost mit Fieber zum Beispiel bei starken Erkältungen, grippalen Infekten oder einer Grippe vor. Weitere Erkrankungen, bei denen es zu Schüttelfrost kommen kann, sind unter anderem:

  • Lungenentzündung (Pneumonie)
  • Nierenbeckenentzündung
  • Scharlach
  • Entzündung der Nebenhoden
  • Wundrose (Erysipel)
  • Wundstarrkrampf (Tetanus)
  • Entzündung der Herzklappen
  • Hirnhautentzündung
  • Blutvergiftung (Sepsis)
  • Pilzvergiftung
  • Allergische Reaktionen

Schüttelfrost kann außerdem Anzeichen eines Sonnenstichs oder eine Hitzschlags nach einer langen, übermäßigen Sonneneinstrahlung sein. Eine sehr seltene Erkrankung, bei der als Symptom Schüttelfrost auftreten kann, ist das akute Glaukom – eine Augenerkrankung, die auch als Grüner Star bekannt ist. Außerdem sollte vor allem nach Reisen in tropische Länder beim Auftreten von Schüttelfrost an eine Erkrankung wie beispielsweise Malaria, Milzbrand, Pocken, Gelbfieber oder Pest gedacht werden.

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