Vitamin B6: In welchen Lebensmitteln ist es zu finden?

Redaktion PraxisVITA

Unser Körper benötigt das Vitamin B6 bei einer Reihe von Stoffwechselvorgängen. Defizite sind zwar selten. Trotzdem sollte man auf sich ausgewogen ernähren, um die Versorgung zu sichern. Welche Lebensmittel eignen sich dafür besonders gut, und welche Mengen sind empfehlenswert?

Was ist Vitamin B6

Hinter dem Begriff "Vitamin B6" verbirgt sich eigentlich eine Reihe unterschiedlicher, chemischer Verbindungen. Im Körper wandeln diese sich zum Coenzym Pyridoxalphosphat.

Der menschliche Stoffwechsel funktioniert nur mit einer gesunden Zufuhr von Vitamin B6 richtig. Nur wenn genug davon vorhanden ist, kann der Körper beispielsweise Kohlenhydrate und Aminosäuren richtig umsetzen.

Auch um Niacin, ein anderes wichtiges B-Vitamin, bilden zu können, braucht der Mensch ausreichend Vitamin B6. Niacin ist wiederum essentiell für den Abbau von Homocystein, das in zu hohen Konzentrationen die Blutgefäße schädigen kann.

Wie viel Vitamin B6 wird täglich gebraucht?

Verschiedene Faktoren können den Tagesbedarf an Vitamin B6 stark beeinflussen, so etwa das Alter, das Geschlecht oder die Lebenssituation. Gerade auch in der Schwangerschaft und Stillzeit benötigen Frauen eine höhere Zufuhr von Vitamin B6.

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Dabei ist der Tagesbedarf unabhängig von der Menge an Eiweiß die täglich aufgenommen wird. Eine eiweißreiche Ernährung ist aus dieser Perspektive also unbedenklich. Wie hoch der Tagesbedarf an Vitamin B6 für jede Bevölkerungsgruppe ist, zeigt unser Steckbrief des Vitamins.

Wie gefährlich ist ein Vitamin-B6-Mangel?

In Deutschland kommt es nur verhältnismäßig selten zu Fällen von Vitamin-B6-Mangel. Tritt er doch auf, so geht dem häufig ein langjähriger Missbrauch von Alkohol voraus.

Auch bestimmte Arzneimittel können den Vitamin-B6-Spiegel negativ beeinflussen, beispielsweise bestimmte Antidepressiva, Epilepsie-Medikamente oder Mittel gegen Asthma. Sogar die Antibabypille kann zum Problem für die Versorgung mit Vitamin B6 werden.

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Tritt ein Vitamin-B6-Mangel auf, so äußert er sich in den meisten Fällen durch eingerissene Mundwinkel, eine größere Anfälligkeit für Infekte oder Menstruationsbeschwerden. Hält der Mangel lange an, kann die Funktion der Leber und des Nervensystems beeinträchtigt werden. Taubheitsgefühle und Blutarmut sind dann keine Seltenheit.

Damit es so weit nicht kommt, sollte die richtige Ernährungsweise gewählt werden, um eine gesunde Vitamin-B6-Zufuhr zu gewährleisten. Welche Lebensmittel besonders reich an Vitamin B6 sind, zeigt die Galerie.

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