Vinyasa Yoga: Fitness und Tiefenentspannung in einem

Redaktion PraxisVITA

Vinyasa Yoga gehört zu den beliebtesten Yoga-Stilen. Denn es sorgt nicht nur für Tiefenentspannung und Stressabbau, sondern steigert auch die körperliche Fitness.

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Inhalt
  1. Was ist Vinyasa Yoga?
  2. Wie sieht eine Vinyasa-Yogastunde aus?
  3. Gibt es Unterschiede zum Vinyasa Flow Yoga?
 

Was ist Vinyasa Yoga?

Vinyasa Yoga ist ein eigener Yogastil, der in den 1980er-Jahren von Bryan Kest, Beryl Bender Birch und Baron Bapiste entwickelt wurde. Ihr Ziel war es, östliches, spirituell geprägtes Yoga mit westlicher Dynamik zu verbinden. Vinyasa Yoga wird auch Power-Yoga genannt und gehört somit zu den Yang-Yogastilen, deren Fokus auf der körperlichen Anstrengung und Fitness liegt.

Genau wie das Ashtanga Yoga ist Vinyasa Yoga vom Hatha Yoga abgeleitet. Die Praxis der Körperübungen (Asanas) steht im Vordergrund. Sie werden jedoch mit der Atmung synchronisiert. Das bedeutet, die Atmung muss passend zur Abfolge der Bewegungen erfolgen. Anders als im Ashtanga Yoga, das einer vorgegebenen Serie von Übungen folgt, können Yogalehrer beim Vinyasa Yoga die Abfolge der Asanas individuell zusammenstellen. Diese werden dann zu einem einzigen Bewegungsablauf verbunden. In Kombination mit der Atmung erfordert das einen ständigen Wechsel von Anspannung und Entspannung.

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Wie sieht eine Vinyasa-Yogastunde aus?

Eine Yogastunde mit Vinyasa Yoga wird vor allem Anfänger fordern. Nicht umsonst wird dieser Yogastil auch Power-Yoga genannt. Jeder, der an einer solchen Yogastunde teilnimmt, muss damit rechnen, kräftig zu schwitzen. Dafür werden die Muskeln gestärkt, Kraft aufgebaut und der ganze Körper gedehnt.

Zum Aufwärmen werden meist Sonnengrüße praktiziert, es folgen Asanas, die sich gut miteinander verbinden lassen. Je nach Yogalehrer und Schwierigkeitsgrad des Kurses kann diese Verbindung einfacher oder schwieriger sein. Normalerweise werden in Yogaschulen Kurse für verschiedene Schwierigkeitsstufen angeboten, von Anfängern über Fortgeschrittene bis hin zum Profi. Die Schwierigkeit von Vinyasa Yoga besteht am Anfang vor allem darin, Bewegung und Atmung in Kombination zu bringen.

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Gibt es Unterschiede zum Vinyasa Flow Yoga?

Wem es beim Vinyasa Yoga gelingt, Bewegung und Atmung in einen Fluss zu bringen, gerät in eine Art Flow – einen Zustand, in dem die Atmung immer tiefer wird und trotz der körperlichen Anstrengung eine Entspannung eintritt. Die Begriffe Vinyasa und Vinyasa Flow werden von vielen Yogastudios synonym verwendet.

Die Unterschiede zwischen Kursen in Vinyasa Flow Yoga oder Vinyasa Yoga sind minimal und beruhen meist auf der individuellen Einstellung des Yogalehrers. Häufig wird beim Vinyasa Flow der Fokus noch ein wenig mehr auf die Tiefenatmung gelegt, wohingegen beim Vinyasa Yoga die Ausführung der Asanas im Vordergrund steht.

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Quellen:

Clark, Bernie (2018): Dein Körper – dein Yoga: Wie man Yogaübungen an die eigene Anatomie anpasst und sich in jeder Haltung optimal ausrichtet, München: Riva Verlag.

Kaminoff, Leslie und Amy Matthews (2013): Yoga-Anatomie: Ihr Begleiter durch die Asanas, Bewegungen und Atemtechniken, München: Riva Verlag.

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