Viel trinken schützt vor Krebs

Viel Wasser beugt Blasenkrebs vor
Wasser gegen Krebs: Wer mindestens zwei bis drei Liter Wasser täglich trinkt, schützt seinen Körper vor einer Dehydrierung und kann sein Blasenkrebs-Risiko um bis zu 80 Prozent senken © Corbis

Richtig trinken bewahrt den Körper nicht nur vor einer Dehydrierung – Wasser ist auch der beste Schutz vor Blasenkrebs. Erfahren Sie hier, wie gefährlich eine Dehydrierung für den Körper werden kann und wie jeder mit einfachem Wasser sein Krebs-Risiko um bis zu 80 Prozent senken kann.

Die Aufgabe schien sehr kompliziert und aufwändig zu werden: Eine Forschungsgruppe der Harvard Universität in Boston sollte einen wirksamen Schutzfaktor gegen Blasenkrebs finden. Die Wissenschaftler stellten sich auf langwierige Reihenuntersuchungen ein. Doch gleich die erste Substanz erwies sich als Volltreffer. Der Name des Wundermittels: H 2O. Mit dem ausreichenden Trinken von einfachem Wassser lässt sich das Risiko, an einem Blasenkarzinom zu erkranken, um 60 Prozent senken. Die Erklärung ist genial einfach: Wasser verdünnt die Schadstoffe im Körper und befördert sie hinaus, bevor sie mit der Blasenwand in Kontakt kommen und dort Krebs auslösen können.

Wer wenig trinkt, erhöht sein Krebs-Risiko. Doch die Harvard-Studie ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Forschung entdeckt Wasser als elementares Mittel in der modernen Krebsprophylaxe. „Wie viel wir trinken entscheidet darüber, wie anfällig unser Körper für eine Krebserkrankung ist“, stellt der amerikanisch-indische Forscher Prof. Bathmangelidj fest.

 

Eine Dehydrierung kann lebensgefährlich sein

Wie gefährlich eine Unterversorgung des Körpers mit Wasser (Dehydrierung) ist, belegt eine britische Studie: Bluttransport und Versorgung der lebenswichtigen Organe mit Nährstoffen, Sauerstoff, und Hormonen verschlechtern sich dramatisch. Diese Unterversorgung wird noch verschärft, weil der austrocknende Körper im Zuge des Krisenmanagements die Wasserversorgung des Gehirns voranstellt. Folge: Vor allem die Bildung von Abwehrzellen des Immunsystems im Blut ist von diesem Wassernotstand betroffen, das Risiko einer Krebserkrankung steigt. Und: Dieser Zustand der inneren Austrocknung besteht bei 50 Prozent der Erwachsenen. Jeder Zweite trinkt falsch oder zu wenig.

Wer ausreichend trinkt, verbessert seinen Immunstatus innerhalb von nur vier Wochen um 50 Prozent und halbiert das Krebsrisiko.

 

Wie funktioniert der Krebs-Schutz durch Wasser ganz konkret?

  • Möglichst stilles und mineralstoffarmes Wasser trinken. „Kohlensäure und hoher Mineralgehalt sättigen das Wasser. Ungesättigtes Wasser ist dagegen in der Lage, große Mengen an Krebs-Giften zu binden und aus dem Körper zu transportieren“, erklärt Dr. Barbara Hendel, Medizinerin und Expertin für Wasser-Therapien.
  • Nitratarmes Wasser (nicht mehr als 10 mg pro Liter) bevorzugen. Eine Studie der Universität Oxford ergab, dass hohe Nitratwerte das Risiko von Blasen- und Magenkrebserkrankungen erhöhen.
  • Mindestens zwei (bis drei) Liter Wasser täglich trinken. Diese Menge reduziert das Risiko einer Darmkrebserkrankung um bis zu 50 Prozent.
  • Doch nicht nur Wasser schützt vor Tumoren. Insgesamt entdeckt die Forschung Getränke als wirksamen Schutz vor Krebserkrankungen. Aktuelle Studien zeigen, dass in Tees, Obst- und Gemüsesäften besonders viele Substanzen stecken, die vor Krebs schützen.
  • Es gibt Erkenntnisse, die darauf hinweisen, dass in Flüssigkeit gelöste Pflanzenstoffe wie Vitamine oder Flavonoide, die vor Krebs schützen, besser vom Körper aufgenommen werden als in fester Nahrung. „Außerdem kann man in geringen Mengen Flüssigkeit große Mengen an Vitalstoffen zu sich nehmen“, erklärt der Ernährungsexperte Jon Scheffling. Und: Flüssigkeit wirkt – wie die Wasser-Studie belegt hat – an sich schon tumorhemmend, weil krebserregende Substanzen verstärkt ausgeschieden werden, bevor sie Schaden anrichten können.

Das Fazit der Forscher: Am besten ist eine Mischung aus den wirksamsten hier vorgestellten Anti-Krebs-Drinks. Wer so trinkt, kann nach derzeitigem Wissensstand sein Krebs-Risiko um bis zu 80 Prozent senken!

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