Verursacht Schlaflosigkeit Magengeschwüre?

Schlafprobleme können das Risiko von Magengeschwüren erhöhen
Schlafprobleme können das Risiko von Magengeschwüren erhöhen © shutterstock

Rund ein Drittel der Deutschen klagt über Schlafprobleme. Nicht genug, dass diese Menschen sich am Tag oft matt und erschöpft fühlen, möglicherweise erhöht sich für sie auch das Risiko, an einem Magengeschwür (Ulcus) zu erkranken.

Laut britischen Wissenschaftlern liegt das daran, dass die Magenwände im Schlaf einen bestimmten Eiweißkörper, das TFF-2-Peptid, abgeben. Diesem Peptid wird eine schützende Wirkung zugeschrieben. In nächtlichen Wachzuständen sondern die Magenwände aber nur geringe Mengen des Wirkstoffs ab, sodass es zu einem Geschwür kommen kann. Bevor Sie wegen Schlaflosigkeit den Arzt aufsuchen, sollten Sie zuerst zur Selbsthilfe greifen.

 

Selbsthilfe für einen gesunden Schlaf

Vermeiden Sie am Abend schwerverdauliche Mahlzeiten sowie Kaffee, Tee, Cola-Getränke und übermäßigen Alkohol. Nutzen Sie die Abendstunden zur Entspannung, sei es mit Lesen, Baden oder einem Spaziergang an frischer Luft. Sorgen Sie im Schlafzimmer für frische Luft. Matratze und Bettdecke sollten aus natürlichen Materialien sein, die genug Feuchtigkeit aufnehmen können, denn der Mensch verliert pro Nacht bis zu einem Liter Schweiß. Für die Wirbelsäule ist ein flaches Bett mit Lattenrost optimal.

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