Hämorrhoiden & Co.: 10 häufige Enddarmerkrankungen

Verstopfung

Von einer Verstopfung spricht der Mediziner, wenn der Betroffene Verdauungsstörungen schildert und sich diese Beschwerden auch objektiv nachvollziehen oder messen lassen. Eine Verstopfung liegt immer dann vor, wenn Betroffene weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang haben. Sie muss nicht immer eine organische Ursache haben, sondern kann auch durch die Einnahme bestimmter Medikamente hervorgerufen werden. Zur Behandlung empfiehlt sich die regelmäßige Einnahme von natürlichen und löslichen Ballaststoffen, wie Weizenkleie oder Flohsamenschalen. Achten Sie darauf ausreichend zu trinken, mindestens 1,5 Liter pro Tag. Bewegung wirkt in der Regel ebenfalls gegen leichte, vorübergehende Verdauungsstörungen. Sollte die Verstopfung chronisch werden, kommen zusätzlich unterschiedliche Medikamente zum Einsatz. Bleibt die Therapie weitgehend wirkungslos, so kann der Arzt in letzter Instanz einen chirurgischen Eingriff empfehlen.

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