Erkältung – wie ist der Verlauf? Das sind die 3 Erkältungsphasen!

Miriam Mueller-Stahl stellvertretende Managing Editor

Wie lange dauert eine Erkältung – und wie genau ist der Verlauf einer Erkältung? Alles zu den verschiedenen Phasen und welche Hausmittel wann am besten wirken.

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Wie sieht bei einer Erkältung der Verlauf aus?

Eine Erkältung folgt meist einem bestimmten Verlauf, was die Dauer und die Symptome angeht. Im Normalfall entstehen bei jedem Menschen ähnliche Beschwerden im Erkältungsverlauf. Diese können sich jedoch hinsichtlich des Schweregrads unterscheiden.

 

Wie lange dauert eine Erkältung?

Die Erkältungsdauer kann zwar variieren, doch im Durchschnitt beträgt sie neun Tage. Bei Kindern kann eine Erkältung sogar bis zu 15 Tage dauern. Ein Husten kann sich mehrere Wochen festsetzen und sollte spätestens dann ärztlich abgeklärt werden, wenn nach vier Wochen keine Besserung eintritt.

 

Verlauf einer Erkältung: Welche Symptome treten wann auf?

Schluckbeschwerden, Gliederschmerzen, verstopfte Nase, trockener Husten – bei einer Erkältung treten die Symptome nicht alle auf einmal auf. Vielmehr entwickeln sie sich im Erkältungsverlauf zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Anhand der Beschwerden lassen sich die verschiedenen Phasen einer Erkältung bestimmen. Dementsprechend variieren je nach Stadium die Behandlungsmöglichkeiten.

 

Die Erkältungsphasen im Überblick

Grafische Darstellung der drei Erkältungsphasen
Übersicht über die drei Erkältungsphasen Foto:  PraxisVITA/Vivian Mule
 

1. Erkältungsphase: Die ersten Erkältungssymptome

Reicht die körpereigene Abwehr nicht aus und schaffen es Erkältungsviren in den Körper einzudringen, kann es schnell zu den ersten Anzeichen einer Erkältung kommen. Meist macht sich eine Erkältung zunächst durch Schluckbeschwerden und Kratzen im Hals bemerkbar, weil die Schleimhäute trocken werden. Hinzu kommen meist Niesreiz, Gliederschmerzen und ein allgemeines Schwächegefühl.

Das hilft bei ersten Erkältungssymptomen:

 

2. Erkältungsphase: Der Höhepunkt der Erkältung

Vom dritten bis zum fünften Tag erreichen die Erkältungsbeschwerden meist ihren Höhepunkt. Nun schwellen zusätzlich die Nasenschleimhäute an. Die Folge: Schnupfen mit zunächst flüssigem Sekret. Anschließend verfestigt sich das Sekret und die Nase verstopft. Zudem steigt häufig die Körpertemperatur und es kann auch zu leichtem Fieber kommen.

Das hilft in dieser Erkältungsphase:

Wenn natürliche Helfer nicht mehr ausreichen, kann hier ein abschwellendes Nasenspray helfen. Aber Vorsicht: Nasenspray nicht länger als eine Woche verwenden, da es schnell zur Abhängigkeit kommen kann.

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3. Erkältungsphase: Beschwerden klingen ab, Husten kann bleiben

Ab dem sechsten Tag der Erkältung klingen die Beschwerden langsam ab. Allerdings entsteht nun ein trockener Husten. Dieser wird dann zu einem Husten mit Auswurf und am Ende der Erkältung wieder trocken.

Das hilft in dieser Erkältungsphase:

Gegen trockenen Husten hilft vor allem eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr, um die Schleimhäute feucht zu halten. Neben stillem Wasser sollte man in der letzten Erkältungsphase viel Tee mit Thymian und Fenchel trinken. Denn die Kräuter wirken entzündungshemmend, auswurffördernd und schleimlösend.

Frau hustet.
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Kein Sport direkt nach der Erkältung

Im Normalfall klingt der Husten nach dem neunten Tag ab. Doch auch wenn die Beschwerden vorbei sind, sollten Sie in den ersten Tagen nach der Erkältung noch auf Sport verzichten. Sonst kann sich der Körper nicht ausreichend erholen.

Frau mit blauer Decke und Becher auf Sofa schnäuzt in ein Taschentuch
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Grundsätzlich ist das oberste Gebot, um die Beschwerden im Verlauf einer Erkältung zu lindern und schnell zu genesen, sich ausreichend zu schonen. Mit natürlichen Mitteln und im Notfall mit Medikamenten lässt sich zudem bei einer Erkältung der Verlauf positiv beeinflussen, sodass sich die Dauer im besten Fall verkürzt und die Symptome schnell verschwinden.

Quelle:

Was ist eine Erkältung, ein grippaler Infekt? in: Kinderärzte im Netz

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