Vererbung gehört zu den Neurodermitis-Ursachen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Die Neurodermitis-Ursachen sind bisher nicht komplett entschlüsselt. Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass eine vererbte Störung der Barrierefunktion der Haut ein Grund für das Auftreten der Erkrankung sein kann.

 

Neurodermitis-Ursachen: Erbliche Veranlagung und äußere Einflussfaktoren

Es wurde bereits nachgewiesen, dass das Risiko einer Neurodermitis für Kinder am höchsten ist, wenn beide Elternteile daran erkrankt sind.

Neben der erblichen Veranlagung existieren zahlreiche sogenannte Provokationsfaktoren, die auf den Betroffenen einwirken und so eine Neurodermitis auslösen oder verschlimmern können.

Irritationen der Haut durch Wolle
Zu den sogenannten Provokationsfaktoren gehören Irritationen der Haut durch bestimmte Textilien (z. B. Wolle)© Fotolia
 

Sogenannte Provokationsfaktoren als Neurodermitis-Ursachen

Zu den häufigsten Provokationsfaktoren zählen:

  • Irritationen der Haut durch bestimmte Textilien (z. B. Wolle), Schwitzen, falsche Hautreinigung, bestimmte berufliche Tätigkeiten (feuchtes oder stark verschmutztes Milieu) und Tabakrauch
  • Allergien auf Hausstaubmilben, Tierhaare, Pollen, Nahrungsmittel (bei Kindern vor allem Milch, Ei, Soja, Weizen, Haselnuss, Erdnuss und Fisch; bei Erwachsenen u. a. Obst, Gemüse, Nüsse)
  • Infektionen durch Viren, Bakterien oder Pilze
  • Klimatische Bedingungen wie extreme Kälte und/oder Trockenheit, Schwüle
  • Psychische Faktoren wie Stress, Aufregung, aber auch Freude
  • Hormonelle Faktoren (Schwangerschaft, Menstruation)
 

Neurodermitis – wenn die Haut zum Feind wird

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