Venenschwäche: Wie stellt der Arzt die Diagnose?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Bei einer Venenschwäche beginnt der Arzt die Diagnose mit einem ausführlichen Gespräch (Anamnese). Dabei fragt er unter anderem nach folgenden Punkten:

 

Folgende Punkte werden für eine Venenschwäche-Diagnose abgeklärt

  • familiäre Vorbelastung
  • weitere chronische Erkrankungen (z. B. Herzschwäche, Diabetes, Bluthochdruck)
  • vorangegangene Operationen
  • Einnahme von Medikamenten
  • berufliche Belastung (z. B. viel Stehen)
Arzt tastet Beine ab
Neben einem ausführlichen Gespräch, tastet der Arzt die Beine ab, um eine genaue Venenschwäche-Diagnose stellen zu können© Fotolia
 

Körperliche Untersuchung für die Venenschwäche-Diagnose

  • Abtasten der Beine
  • Kontrolle des Hautzustands
  • Aussehen der Blutgefäße
  • spezielle Ultraschalluntersuchung (Dopplersonografie), die den Blutfluss sichtbar macht. Dabei kann der Arzt genau erkennen, ob die Venenklappen das Blut aufhalten oder es aufgrund defekter Ventile zurückläuft
  • Untersuchung der Pumpfunktion mit Infrarotlicht (Licht-Reflexions-Rheografie)
  • eventuell Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel

Das Ausmaß der Venenschwäche kann der Arzt nach dieser Diagnose besser einschätzen und eine entsprechende Therapie einleiten.

Behandlung
Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.