Ursachen für Verspannungen sind unterschiedlich

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Die Liste der Ursachen für Verspannungen ist lang. Praxisvita erklärt, wie sie entstehen und mit welchen einfachen Methoden sie sich umgehen lassen.

Es hilft, sich nach einer Anstrengung zu dehnen und eine bewusste Ruhephase einzulegen. Nur so regeneriert sich der Muskel und die Muskelspannung ist ausgeglichen. Bleibt die Regeneration aus, sind Muskelverspannungen und -verkürzungen die Folge. Mediziner sprechen von einer muskulären Dysbalance.

 

Ursachen für Verspannungen: Einseitige Belastungen

Langes Sitzen führt zu Verspannungen
Zu den häufigen Ursachen für Verspannungen gehören einseitige Bewegungen wie z.B. langes Sitzen© Fotolia

Zu den Ursachen für Verspannungen zählen häufig auch einseitige Belastungen. Ob langes Sitzen am Rechner, eine gebeugte Haltung am Arbeitsplatz, unbequemes Liegen im Bett oder das Tragen von schweren Taschen – all das kann zu Muskelverspannung führen. Wer sich dazu noch wenig bewegt, riskiert ebenso schmerzhafte Verspannungen. Geschwächte Muskulatur neigt dazu, schon bei mäßiger Beanspruchung zu verspannen. Für eine ausgeglichene Muskelspannung ist es wichtig, dass alle Muskeln möglichst gleichmäßig gefordert werden.

 

Weitere Ursachen für Verspannungen: Stress und Ärger

Stress, Ärger und Frustration sind weitere Ursachen für Verspannungen. Das Gehirn bereitet den Körper bei seelischer Anspannung auf Höchstleistungen vor und reguliert den Muskeltonus nach oben. Die Muskelspannung bleibt unverändert hoch, wenn die körperliche Leistung ausbleibt. Im angespannten Zustand kann das Muskelgewebe nicht optimal durchblutet werden. Folge: Stoffwechselprodukte sammeln sich an und wirken sich auf die Schmerzrezeptoren aus. Die Muskeln vor allem im Bereich von Schulter und Nacken schmerzen.

 

Auch Verletzungen und Schmerz zählen zu den Ursachen für Verspannungen

Verletzungen und Schmerz lösen ebenfalls Verspannungen aus. Die Muskeln verhärten sich reflexartig, um den Körper vor weiteren Verletzungen und Schmerzen zu schützen. Ein Beispiel: Bei verschiedenen Rückenproblemen reagieren die kleinen Muskeln, welche die Wirbelsäule justieren, mit einer Blockade. Sie spannen sich reflexhaft an, was zu Rückenschmerzen und einer Schonhaltung führt. Diese wiederum begünstigt weitere schmerzhafte Rückenverspannungen. So werden Verspannungen zum Auslöser für weitere schmerzhafte Muskelverhärtungen – ein Teufelskreis.

 

Typische Ursachen für Verspannungen im Überblick

  • zu wenig Bewegung, z.B.
    • Arbeit am Computer
    • Fernsehen
    • lange Autofahrten
    • Bettlägerigkeit oder andere Einschränkung
Ursachen für Verspannungen: Überarbeitung
Zu den Ursachen für Verspannungen gehören auch seelische Anspannung, Stress, Überarbeitung und Frustration© Fotolia
  • einseitige Belastung, z.B.
    • ungünstige Belastung am Arbeitsplatz, etwa stark gebeugte Haltung, ungünstige Sitzposition am PC, Fließbandarbeit o.ä.
    • orthopädische Fehlstellung: Die Körperhaltung ist verändert. Einige Muskeln müssen verstärkt „Haltearbeit“ leisten.
    • Technikfehler beim Sport (z.B. beim Tennis, Schwimmen, Laufen)
    • Freizeitbelastung wie stundenlange Gartenarbeit oder Malerarbeiten
  • Überlastung, z.B.
    • Sport
    • Tragen schwerer Lasten
    • ungewohnte Arbeiten
  • seelische Anspannung
    • Stress
    • Überarbeitung, fehlender Ausgleich
    • Frustration
    • Angst
    • Wut, Aggressionen
Symptome
Themen
Das könnte Sie auch interessieren
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.