Ursache von Blindheit sind meist Augenerkrankungen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Blindheit hat in den meisten Fällen erworbene Ursachen – das bedeutet, dass die Sehschädigung sich im Laufe des Lebens entwickelt hat. Grund dafür sind sehr häufig Erkrankungen, die bestimmte Teile des Auges unwiderruflich schädigen.

 

Blindheit: die fünf häufigsten Ursachen

 

Erbliche Augenkrankheiten, die zu Erblindung führen

Zu den erblichen Augenkrankheiten gehört beispielsweise die Retinitis Pigmentosa, eine Erkrankung, bei der die Zellen der Netzhaut nach und nach absterben. Auch ein Grauer Star (Katarakt) zählt bei Blindheit zu den möglichen Ursachen; bei dieser Erkrankung trübt sich die Augenlinse, sodass sich die Sicht verschlechtert. Nicht selten liegen auch mehrere Augenkrankheiten parallel vor, insbesondere bei älteren Menschen.

Auch wenn die Durchblutung an bestimmten Stellen des Sehapparats längerfristig unterbrochen ist – etwa bei einem Schlaganfall oder einer Thrombose (Blutgerinnsel) im Auge – kann dies zu einer Erblindung führen. Bei 2,4 Prozent hat die Blindheit unbekannte Ursachen.

 

Blindheit: Ursachen bei Neugeborenen und Kindern

Allerdings werden in Deutschland auch jedes Jahr schätzungsweise 160 Kinder blind geboren oder erblinden im frühen Kindesalter. Dahinter kann zum Beispiel die Lebersche kongenitale Amaurose stecken, eine seltene Erbkrankheit. Manchen Kindern fehlen auch bereits bei der Geburt Teile des Sehapparats. Menschen mit einer Aniridie besitzen zum Beispiel keine Regenbogenhaut (Iris) und haben ein höheres Risiko für schwere Augenkrankheiten und Sehstörungen.

Bei „Frühchen“ kommt es außerdem manchmal zu einer Frühgeborenen-Retinopathie. Das heißt, dass bei der Geburt die Netzhaut noch nicht ganz ausgebildet ist und es infolge dessen zu einer Netzhautablösung kommen kann, die im ungünstigsten Fall in eine Blindheit mündet. Zu den Ursachen gehören aber auch bei Kindern der Graue Star und der Grüne Star. Diese Erkrankungen können sich – wenn auch verhältnismäßig selten – bereits im Kindesalter entwickeln.

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