Unterkühlung: Erste Symptome sind Kribbeln und Taubheit

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei einer Unterkühlung treten je nach Körpertemperatur beziehungsweise Kerntemperatur (Temperatur im Körperinneren) unterschiedliche Symptome auf. Dabei gibt es drei Stufen, die sogenannten Unterkühlungs-Stadien.

 

1. Unterkühlungs-Stadium: Abwehrstadium

Eine Frau friert im Wald
Starkes Muskelzittern ist ein Symptom einer Unterkühlung© Fotolia

Die Kerntemperatur sinkt in dieser Phase auf 36 bis 34 Grad Celsius ab. Der Körper versucht sich gegen die zunehmende Kälte zu wehren und die Wärmeabgabe zu verringern. Dadurch entstehen typische Symptome:

  • starkes Muskelzittern
  • allgemeines Schmerzgefühl
  • schnelle Atmung
  • sehr schneller Puls
  • weiße Körperfarbe
  • bläuliche Gesichtsfarbe
 

2. Unterkühlungs-Stadium: Erschöpfungsstadium

Die Kerntemperatur sinkt in dieser Phase der Unterkühlung auf 34 bis 27 Grad Celsius ab. Typische Symptome sind:

  • kein Kältezittern
  • nachlassendes Schmerzgefühl
  • langsame Atmung
  • Müdigkeit und Bewusstseinsstörungen
  • wenig Körperreflexe
  • hohes Risiko für Atem- und Kreislaufstillstand
 

3. Unterkühlungs-Stadium: „Scheintod“ bis Kältetod

Die Kerntemperatur sinkt auf unter 27 Grad Celsius. Es kommt zu folgenden Symptomen:

  • Bewusstlosigkeit
  • lichtstarre, weite Pupillen
  • Atmung kaum oder nicht fühlbar
  • Herztöne nicht hörbar
  • Muskellähmung
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