Unterirdische Pickel – was tun? Diese 5 Hausmittel helfen

Daphne Sekertzi

Unterirdische Pickel  sind lästig: Kleinere und größere Knubbel, die sich unter der Haut abzeichnen und sich im schlimmsten Fall an verschiedenen Stellen im Gesicht zeigen. Was kann man tun, um unterirdische Pickel zu entfernen? Fünf Hausmittel, die wirklich helfen!

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Unterirdische Pickel: Das sind die Ursachen 

Unterirdische Pickel unterscheiden sich nicht wesentlich von normalen Pickeln, die auf der Haut aufliegen. In beiden Fällen liegt die Ursache an verstopften Hautporen, die durch zu viel Talg und abgestorbene Hautschuppen entstehen. Dadurch können sich unter der Haut Bakterien vermehren, was schließlich eine lokale Entzündung zur Folge hat.

Der einzige Unterschied: Bei verkapselten, unterirdischen Pickeln liegt die Entzündung tiefer. Zunächst ist daher nur ein Knubbel sichtbar, erst nach längerer Zeit zeigt sich der Pickel mit Rötungen und Eiter an der Oberfläche. Somit sind Unterlagerungen nichts anderes als eine Vorstufe von normalen Pickeln.

Meist zeigen sich unterirdische Pickel zudem vereinzelt am Kinn, auf der Nase und den Wangen. Doch nicht nur um Gesicht sprießen unterirdische Pickel gerne, sondern ebenso am Rücken, am Po und an den Schamlippen

Pickel am Rücken eines Patienten
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Unterirdische Pickel audrücken – darum sollte man das nie tun

Pickel – egal ob unterirdisch oder auf der Haut aufliegend – verleiten uns dazu, wild an ihnen herum zu pulen. Ein großer Fehler! Nicht nur, weil dadurch bleibende Narben und Hautverfärbungen entstehen können, sondern auch, weil wir mit unseren Fingern noch mehr Bakterien in die Haut befördern. Die Folge: Die Unterlagerung wächst nur noch mehr – große Pickel lassen grüßen. Noch schlimmer als unterirdische Pickel auszudrücken, ist es, sie aufzustechen. Das sollte man niemals tun, da man durch die Bakterien eine Blutvergiftung oder, bei unterirdischen Pickeln im Gesicht, sogar eine Hirnhautentzündung erleiden kann. 

Möchte man einen entzündeten Pickel unter der Haut loswerden, ohne dass das Gesicht oder die Gesundheit Schaden nehmen, sollte man daher eines ganz besonders beachten: Die Finger von den betroffenen Stellen fernhalten!

 

Was tun gegen unterirdische Pickel? Die besten Hausmittel!

Klar: Entdeckt man Unterlagerungen im Gesicht, möchte man sie so schnell wie möglich loswerden. Doch unterirdische Pickel gehen nicht einfach weg – die Dauer von der Entstehung bis zur Abheilung kann mehrere Wochen betragen. Man kann diesen Prozess jedoch beschleunigen und die Entzündung schneller an die Oberfläche bringen. Wie das geht? Diese Tipps und Hausmittel gegen unterirdische Pickel helfen dabei, das Gesicht von hartnäckigen Unreinheiten zu befreien. 

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1. Mit Apfelessig gegen Pickel unter der Haut 

Apfelessig wirkt wie ein sanftes Peeling, das die Haut von Schuppen befreit und zur Hauterneuerung beiträgt. Nicht nur das: Der in Apfelessig enthaltene Schwefel macht es den Bakterien in den unterirdischen Pickeln schwer, da es desinfizierend und antibakteriell wirkt. Ganz nebenbei bringt der Obstessig die Haut mit zahlreichen Vitaminen, Mineralstoffen und gesunden Säuren zum Strahlen. Man muss jedoch nicht gleich das ganze Gesicht mit Apfelessig einreiben. Einfach einige Tropfen auf ein Wattepad geben und damit die betroffenen Stellen für einige Sekunden abtupfen.

2. Unterirdische Pickel entfernen mit Zitronen

Wem Apfelessig zu geruchsintensiv ist, der kann auch zu Zitronen greifen. Sie haben nämlich eine ähnliche Wirkung. Die Säure in den Zitronen desinfiziert die Poren und trocknet die Entzündung aus. Auch die Schale sollte man in die Beauty-Behandlung gegen unterirdische Pickel miteinbinden. Denn darin befinden sich wertvolle ätherische Öle, die entzündungshemmende Eigenschaften haben. Genau wie bei der Behandlung mit Apfelessig einige Tropfen Zitronensaft, am besten gemischt mit einer kleinen Menge abgeriebener Schale, auf den unterirdischen Pickel geben und einige Sekunden einwirken lassen.

Zitrone mit Ölflasche
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3. Dampfbäder öffnen die Poren 

Dampfbäder sind eines der effektivsten Mittel, um die Entzündung schneller an die Oberfläche zu bekommen. Der heiße Dampf öffnet die Poren, wodurch Talg und Bakterien nach außen gelangen können. Pflanzliche Zusätze, wie Kamille oder Teebaumöl, wirken antibakteriell und entzündungshemmend und sollten daher in das Wasser hinzugegeben werden, um die wohltuende Wirkung des Dampfbads auf die Haut zu verstärken.

4. Zinksalbe als Wunderwaffe gegen Pickel 

Es ist eines der bewährtesten und wirksamsten Mittel gegen Pickel aller Art: Zinksalbe. Sie bietet das ganze Paket und lässt alle Anti-Pickel-Cremes alt aussehen: Zink tötet Bakterien ab, hemmt die Eiterproduktion und trocknet Pickel aus. Hinzu kommt, dass Zink den Heilungsprozess der Haut fördert und die Entstehung von Pickelmalen verhindert. Somit lässt Zinksalbe unterirdische Pickel schneller verschwinden, vor allem, wenn man die Salbe über Nacht einwirken lässt.

5. Gegen die Schwellung: Unterirdische Pickel kühlen 

Verkapselte Pickel neigen dazu, anzuschwellen: Je mehr Talg die Haut absondert und je mehr Bakterien sich in den Poren befinden, desto größer ist die Unterlagerung. Die Schwellung lässt sich jedoch durch Kühlen, etwa mit Eiswürfeln, schnell reduzieren. Eis wirkt außerdem entzündungshemmend und trägt so dazu bei, unterirdische Pickel schneller abklingen zu lassen. Damit es jedoch nicht zu Hautirritationen kommt, sollte der Eiswürfel nie direkt mit der Haut in Kontakt kommen und stattdessen in ein Tuch gewickelt werden.

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Zahnpasta gegen unterirdische Pickel? Warum das keine gute Idee ist

Wenn es um Hausmittel gegen unterirdische Pickel geht, wird Zahnpasta nur zu oft genannt. Sie hat antiseptische Eigenschaften, das heißt, dass sie die Keimmenge reduzieren kann. Der Gedanke liegt nahe, dass Zahnpasta wie gegen Bakterien im Mund auch gegen solche auf der Haut wirkt. Das mag sein, trotzdem sollte man sich keine Zahnpasta ins Gesicht schmieren. Denn sie enthält Fluoride, Sorbitol und oft auch Mikroplastik – allesamt Inhaltsstoffe, die die Haut reizen, verstopfen und die Entzündung verschlimmern können. Daher sollte man Zahnpasta lieber nicht zweckentfremden und stattdessen auf die anderen genannten Hausmittel gegen unterirdische Pickel zurückgreifen.

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