Ultrafeinstaub bedroht das Gehirn

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Atemwege
  3. 3. Herz & Gefäße
  4. 4. Gehirn & Haut
  5. 5. Feinstaub-Quellen
  6. 6. So schützen Sie sich vor Feinstaub

Auch unser Gehirn ist bedroht. Wer über längere Zeit einer hohen Ultrafeinstaub-Belastung ausgesetzt ist – etwa weil er an einer vielbefahrenen Straße wohnt –, dessen Gehirn altert schneller. So die Befunde von US-Forschern. Weitere mögliche Folgen: ein höheres Risiko für Demenz, Nervenveränderungen oder einen Schlaganfall.

 

Ultrafeinstaub könnte Blut-Hirn-Schranke überwinden

Ultrafeinstaub besteht aus besonders winzigen – ultrafeinen – Partikeln. Aufgrund ihrer geringen Größe gelten diese als besonders gefährlich. Experten vermuten: Ultrafeinstaub könnte sogar in der Lage sein, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Dadurch stehen sie im Verdacht, an der Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer beteiligt zu sein.

Ultrafeinstaub steht im Verdacht an der Entstehung von Krankheiten wie Alzheimer beteiligt zu sein
Ultrafeinstaub steht im Verdacht an der Entstehung von Krankheiten wie Alzheimer beteiligt zu sein© iStock
 

Ultrafeinstaub schwächt Hautbarriere

Auch unsere Haut leidet unter dem Ultrafeinstaub. So kann er die Schutzfunktion unserer umgebenden Hülle schwächen. Krankheitserreger wie Bakterien und Viren können uns so leichter infizieren. Auch Allergieauslöser wie Pflanzenpollen und Pilzsporen sorgen für ausgeprägtere Beschwerden.

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