Überaktive Blase: Diese Tees lindern die Beschwerden

Gegen eine überaktive Blase helfen viele Kräuter schnell und wirksam. Wir haben eine Auswahl der besten Tees gegen den ständigen Harndrang.

Der letzte Toilettengang ist noch nicht einmal eine Stunde her, aber sie haben das Gefühl, schon wieder zu müssen: Patienten, die eine überaktive Blase haben, können das Bedürfnis häufig nicht einmal mehr richtig kontrollieren. Es tritt ganz plötzlich auf, wodurch es zu unfreiwilligem Urinabgang kommen kann. Und das, obwohl die Blase noch gar nicht voll ist. In diesem Fall sollten Betroffene mit einem gezielten Blasen- und Toilettentraining die Kontrolle über den Harndrang verbessern und die Abstände zwischen den Toilettengängen schrittweise verlängern. So wird die Blase wieder an größere Füllmengen gewöhnt.

 

Wie Tee gegen eine überaktive Blase hilft

Gegen eine überaktive Blase und lästige Blasenentzündungen kann die Natur sanft und schnell helfen: Verschiedene Kräuter wie Kamille und Brennnesseln unterstützen die Blase dabei, Keime zu bekämpfen und lindern die Beschwerden.

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Was kann ich gegen eine überaktive Blase noch tun?

Zusätzlich zum Blasentraining kann Ihr Arzt sogenannte Anticholinergika verschreiben, die dafür sorgen, dass sich die Blasenmuskulatur entspannt. Das Organ kann dadurch wieder mehr Flüssigkeit aufnehmen. Der erste Blasendruck wird länger ausgehalten, der Wettlauf zur Toilette findet ein Ende. Sind die Wechseljahre Grund der Blasenschwäche, kann eine Hormon-Therapie (Östrogene) sinnvoll sein.

 

Ein Blasen-Tagebuch gibt Klarheit

Ein Trink- und Toiletten-Protokoll hilft dem Arzt bei der Diagnose für eine überaktive Blase. Darin notieren Betroffene einige Tage, wann sie auf die Toilette mussten, wie stark der Drang war und nach wie vielen Minuten sie ihm nachgaben. Dazu, ob es zu unfreiwilligem Harnverlust kam sowie die Trinkmenge. Es ist wichtig, die Form der Inkontinenz zu kennen, um die passende Behandlung auszuwählen.

Überaktive Blase
Um eine überaktive Blase diagnostizieren zu können, hilft es dem Arzt, wenn Sie ein Blasen-Tagebuch schreiben© Fotolia
 

Elektro-Stimulation

Helfen Medikamente nicht, lassen sich Nerven, die für die Steuerung von Harnblase und Schließmechanismus zuständig sind, durch schwache elektrische Impulse anregen. Diese können so ihre Funktionsfähigkeit wiedererlangen, Beschwerden wie die überaktive Blase lassen nach (Kassenleistung). Für einen dauerhaften Erfolg brauchen Sie Geduld, doch Ihre gewohnte Lebensqualität lässt sich wiederherstellen.

 

Erlernen Sie Übungen zur Kräftigung

Beim Beckenboden-Training wird die Muskulatur des Beckenbodens durch gezielte Übungen gestärkt. Viele Krankenkassen bieten entsprechende Trainingskurse an. Wer dort bereits Erfahrung gesammelt hat, kann auch mit Übungs-DVDs aus dem Buchhandel zu Hause trainieren. Übrigens: wirkt auch vorbeugend. Zwei- bis dreimal in der Woche je 30 Minuten Yoga kann die Beschwerden ebenfalls um bis zu 70 Prozent verringern, zeigte eine US-Studie.

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