Tropische Killermücken kommen nach Deutschland

Tigermücke
Die Tickermücke kann das Denguefieber übertragen – jetzt breitet sich der tropische Blutsauger auch in Deutschland aus © Shutterstock

Tigermücken und Japanische Buschmoskitos übertragen gefährliche Tropenkrankheiten – jetzt breiten sich die Blutsauger auch in Deutschland aus, warnen Experten. Erfahren Sie hier, wo die Gefahr am größten ist und wie Sie sich schützen können.

Sie sind winzig, aber ihr Stich kann eine tödliche Wirkung haben: Die Tigermücke und der Japanische Buschmoskito sind Stechmücken, die ursprünglich in Asien beheimatet sind. Doch inzwischen kann man beiden Arten auch in Deutschland begegnen, warnen Virologen. Als Ursache für ihre Ausbreitung hierzulande nennen die Experten den weltweiten Handel und Reiseverkehr.

 

Japanischer Buschmoskito in Westdeutschland

Medienberichten zufolge hat sich der Japanische Buschmoskito in einem vom Raum Köln/Bonn bis nach Hannover reichenden Gebiet ausgebreitet. Die Tropenmücke kann die Gehirnentzündung Japanische Enzephalitis und das sogenannte West-Nil-Virus übertragen – diese Viruserkrankung kann ebenfalls zu Gehirnentzündung, außerdem zu Hirnhautentzündung, Lähmungen und Nierenversagen führen.

 

Tigermücke in Süddeutschland

In Bayern und Baden-Württemberg haben Experten das vermehrte Auftreten der sogenannten Tigermücke beobachtet. Diese Moskitoart kann das sogenannte Denguefieber übertragen – eine grippeähnliche Erkrankung, die bei schwerem Verlauf zum Tod führen kann.

 

Schutzmaßnahmen vor Insektenstichen

Lückenlos vorbeugen kann man Insektenstichen nicht. Einige Maßnahmen verringern jedoch das Risiko, gestochen zu werden – hier finden Sie die besten Tipps. Besonders Menschen mit einem erhöhten Mückenstich-Risiko sollten sich schützen. Wer zu dieser Risikogruppe gehört, erfahren Sie hier.

 

Nie wieder Mückenstiche

 

Hamburg, 27. April 2015

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