Trockene Nasenschleimhaut: Ursachen und was hilft

Miriam Mueller-Stahl Medizinredakteurin

Eine trockene Nasenschleimhaut kann mehrere Ursachen haben. Diese Hausmittel haben sich bestend bewährt.

 

Eine trockene Nasenschleimhaut kann vielfältige Ursachen haben.
Eine trockene Nasenschleimhaut kann mit den richtigen Hausmitteln gut behandelt werden Foto:  iStock/decade3d
Inhalt
  1. Eine trockene Nasenschleimhaut kann mehrere Ursachen haben
  2. Was hilft einer trockenen Nasenschleimhaut vorzubeugen?
  3. Trockene Nasenschleimhaut mit Hausmitteln behandeln

Eigentlich hilft die Nasenschleimhaut, den Körper vor Bakterien und Viren zu schützen. Ist die Schleimhaut jedoch zu trocken, können Erreger schneller in den Körper gelangen und das Immunsystem angreifen. Umso wichtiger ist es, die Ursachen einer trockenen Nasenschleimhaut zu erkennen und einem Austrocknen vorzubeugen. Bestimmte Hausmittel können die Regeneration zusätlich fördern.

Symptome einer trockenen Nasenschleimhaut

Zu dem Trockenheitsgefühl in der Nase kommen meist noch weitere Symptome hinzu.

Folgende Symptome sind Anzeichen einer trockenen Nase:

 

Eine trockene Nasenschleimhaut kann mehrere Ursachen haben

Um die Symptome einer trockenen Nasenschleimhaut zu bekämpfen, muss zunächst die Ursache geklärt werden. Die Gründe können sehr vielfältig sein.

Mögliche Ursachen, die der Nasenschleimhaut Feuchtigkeit entziehen:

  1. trockene Heizungsluft
  2. klimatisierte Räume
  3. Feinstaub
  4. Tabakrauch
  5. allergische Reaktionen, wie eine Hausstaubmilbenallergie oder Heuschnupfen
  6. Erkältung mit Schnupfen
  7. Flüssigkeitsmangel
 

Was hilft einer trockenen Nasenschleimhaut vorzubeugen?

Bei trockener Luft, die durch eine Heizung oder Klimaanlage verursacht wird, hilft es, einen Luftbefeuchter zu verwenden. Auch das Aufstellen von Wasserschüsseln kann dazu führen, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

Zudem hilft es, trockener Luft durch mehrmaliges Stoßlüften entgegenzuwirken.

Außerdem sollte die Raumtemperatur nicht zu hoch sein – das ist vor allem im Schlafzimmer wichtig. Dort sollte die Raumtemperatur im Idealfall zwischen 15 und 18 Grad liegen und höchstens 20 Grad betragen.

Des Weiteren sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von zwei Litern Wasser am Tag geachtet werden.

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Trockene Nasenschleimhaut mit Hausmitteln behandeln

Eines der besten Hausmittel gegen eine trockene Nase ist Olivenöl. Das Öl hilft, trockene Hautstellen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Mehrmals täglich etwas Olivenöl in den Nasenlöchern verreiben.

Ein weiterer bewährter natürlicher Helfer zum Befeuchten der Schleimhäute ist Salzwasser. Ob Meerwassernasenspray, Nasenduschen oder zum Inhalieren - alle Maßnahmen können die Feuchtigkeit in der Nase wieder herstellen.

Wenn die Hausmittel keine ausreichende Wirkung zeigen, kann eine trockene Nasenschleimhaut zusätzlich mit einer Nasensalbe aus der Apotheke behandelt werden.

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