Trockene Gesichtshaut oder Neurodermitis?

Frau benutzt Gesichtscreme
Trockene Gesichtshaut hat zu wenig Fett und Feuchtigkeit. Mit der richtigen Creme wird sie wieder geschmeidig © Fotolia

Trockene Haut und Neurodermitis werden schnell miteinander verwechselt. Wir sagen Ihnen, woran Sie den Unterschied erkennen und mit welchen Maßnahmen Sie trockene Gesichtshaut wieder geschmeidig machen.

Neurodermitis und trockene Haut können leicht miteinander verwechselt werden, schließlich ist ihr Erscheinungsbild sehr ähnlich. Die Haut des Neurodermitikers bildet nicht so viele Fettsäuren wie die gesunde Haut – dasselbe Problem liegt auch bei trockener Haut vor: Sie ist spröde und schuppt sich. Ein entscheidendes Merkmal lässt den Unterschied zwischen den beiden erkennen: Rötungen. Sie sind der Hinweis auf eine mögliche Entzündung in der Haut, also auf Neurodermitis. In diesem Fall sollte ein Dermatologe aufgesucht werden, der zum Beispiel mithilfe eines Allergietests herausfinden kann, ob eine Neurodermitis vorliegt. Wenn die trockene Gesichtshaut jedoch keine Rötungen zeigt, liegt lediglich ein Mangel an Fettsäuren vor, die für die Feuchtigkeitsbalance der Haut verantwortlich sind. Die nachfolgenden zwei Maßnahmen können dann das Gleichgewicht wiederherstellen.

 

So wird trockene Gesichtshaut wieder geschmeidig

Erstens sollte trockene Gesichtshaut nicht mit fettlösenden Seifen gewaschen werden, denn dadurch wird der natürliche Fettschutzfilm der Haut zerstört. Ohne das Fett kann die äußerste Schicht der Haut, die Hornschicht, keine natürliche Schutzbarriere bilden – die Haut verliert dann schnell Feuchtigkeit und trocknet zusätzlich aus. Deshalb sollten milde Babyseifen oder Ölbäder zum Händewaschen oder Duschen verwendet werden.

 

Trockene Gesichtshaut unbedingt eincremen

Zweiter Pflegetipp: Die trockene Gesichtshaut eincremen. Der wichtigste Bestandteil einer Emulsion oder Creme sollte dabei – natürlich – Fett sein. Eine weitere wirkungsvolle Essenz: Harnstoff. Dieser Feuchthaltefaktor, der auch Urea genannt wird, zieht Wasser an und bindet es – und die Haut ist wieder gut befeuchtet.

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