Tripper: Ursachen sind Bakterien (Gonokokken)

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Die Tripper-Ursachen sind bestimmte Erreger. Die beweglichen Bakterien Neisseria gonorrhoeae (Gonokokken) kommen nur beim Menschen vor und siedeln sich vor allem in der Harnröhre an, im Enddarm, in den Schleimhäuten der Augen und bei Frauen im Gebärmutterhals.

 

Anal- und Oralverkehr sind Tripper-Ursachen

Tripper kann auf verschiedenen Wegen übertragen werden. An erster Stelle steht ungeschützter Geschlechtsverkehr, wobei ein einmaliger sexueller Akt bereits für eine Infektion ausreicht. Die Bakterien wandern allerdings nicht nur beim Vaginalverkehr zu einem neuen Wirt. Weitere mögliche Tripper-Ursachen sind Anal- und Oralverkehr sowie eine indirekte Übertragung über Gegenstände oder Hände, beispielsweise gemeinsam genutzte Vibratoren oder Dildos.

Tripper-Ursache: Geburtsvorgang
Zu den Tripper-Ursachen zählt der Geburtsvorgang. Wenn die Mutter mit Tripper infiziert ist, können sich die Erreger bei der Geburt auf das Kind übertragen© Fotolia
 

Weitere Ursachen von Tripper

Wenn die Hände mit infektiösen Schleimhäuten in Berührung gekommen sind und sich der Betroffene anschließend die Augen reibt, führt das zu einer speziellen Form von Bindehautentzündung, dem sogenannten Augen-Tripper (Gonokokken-Konjunktivitis). Die Bakterien können außerhalb der Schleimhäute jedoch nur kurze Zeit überleben, sodass indirekte Übertragungswege tatsächlich nur sofort nach dem Kontakt als Tripper-Ursachen infrage kommen. Dementsprechend sind Gegenstände wie Handtücher, Gläser, Türklinken oder Toiletten für eine Weitergabe der Bakterien ausgeschlossen.

 

Tripper-Ursache kann auch die Geburt sein

Zu den Tripper-Ursachen zählt außerdem der Geburtsvorgang. Wenn die Mutter mit Gonorrhö infiziert ist, können sich die Erreger bei der Geburt auf das Kind übertragen und die Bindehaut der Augen befallen. Unbehandelt führt dies nach wenigen Tagen zu Lichtempfindlichkeit und einer Schwellung der Lider. In weiteren Verlauf kann die Entzündung auf die Hornhaut übergehen und zur Erblindung führen. Das lässt sich jedoch durch antibiotische Salben oder Augentropfen vermeiden.

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